Fogorvosi szemle, 1917 (10. évfolyam, 1-4. szám)

1917-11-01 / 2-4. szám

69 Zutritt anderer sich zu verschliessen“, und wendet sich jetzt vor allem an die Vertreter der Reichsbehörden, der Fakul­täten, Akademieen und der grossen medizinischen Gesell­schaften. Für den zahnärztlichen Stand muss ein auf gleichen Grundsätzen beruhendes Unternehmen rein wisssenschaft­­licher Natur ebenfalls von grossem Werte sein. Auch er kann dadurch ein Stück Kulturarbeit leisten und zu einem noch engeren Zusammenschluss unserer verbündeten Völker in kultureller Hinsicht führen. Dabei sei eines bemerkt: Es ist nicht beabsichtigt durch diese neue Institution der Fédération Dentaire Internationale Abbruch zu tun. Da sich aber in verschiedenen uns feindlichen Ländern prinzipiell selbst gegen die verschiedensten wissenschaftlichen Fächer und ihre Ver­treter in unseren Ländern starke feindliche Strömungen bemerkbar gemacht haben, so steht es noch sehr dahin, ob die F. D. I. jemals wieder in absehbarer Zeit einigermassen normal für unsere Länder funktionieren wird und kann. Wir müssen unzweifelhaft damit rechnen, dass diese Art von internationalen Beziehungen mindestens für viele Jahre stocken werden. Ausserdem soll die neue Vereinigung aus­drücklich sich nicht mit den Standesangelegenheiten der Zahnärzte der einzelnen Länder befassen, wie es die F. D. I. tat. Da der beabsichtigte Zusammenschluss der Zahnärzte der verbündeten Länder natürlich grösserer Vorbereitungen und längerer Verhandlungen bedarf und vor allen Dingen massgebende Vertreter der einzelnen Länder zu einer solchen Gründung grundsätzlich Stellung nehmen müssen, frage ich hiermit bei Jhnen an, ob Sie dem Gedanken sympathisch gegenüberstehen und geneigt sind, der Ausführung des Planes hilfreich zur Seite zu stehen zunächst indem Sie einem zu gründenden Landesausschuss beitreten, welcher sich über die weiteren Schritte schlüssig machen und mit den Komités der anderen Länder in Verbindung treten muss. Indem ich einer freundlichen Antwort möglichst bald entgegensehe, verbleibe ich mit herzlichem kollegialem Grusse Ihr sehr ergebener.

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