A Fővárosi Könyvtár évkönyve 1942

Koch Lajos: Brahms-bibliográfia

69 és műveiről lehetőleg kerek képet adjunk, mindenből a fontosat. A címek felsoro­lásánál a szerző vrgy tárgyszó szerint betűrendes sorrendet követtük. Ettől az elvtől csak azoknál a műveknél tértünk el néhány helyen, ahol a címeket a tárgyalt műfajok szerint osztottuk be. Minden cím csupán egy helyen szerepel, még akkor is, ha több művet foglal magában ; ez esetben tartalma szerint a legalkalmasabb besorolást kapta. Recenzióktól a monografikus munkáknál eltekintettünk, a folyó­irat- és hírlapanyagnál is csak ott adtunk tartalmi ismertetést, ahol a címből a tartalom nem világlik ki, vagy ahol a cím más tekintetben szorul magyarázatra. Anyagtakarékosság miatt a tárgy- és névmutató elmaradt. A hiányt az anyag gondos részletezése pótolja. Brahms - B ibliographie Zusammengestellt von Ludwig Koch Vorwort Das musikalische Schrifttum über Johannes Brahms bibliographisch zu erfassen, hat in einer kurzen Zusammenstellung — unseres Wissens zum erstenmal — Otto Keller im Jahrgang 1912 Nr. 2. der Zeitschrift »Die Musik« unternommen, welche in der Nr. 5. desselben Jahrganges durch Arthur Seidl ergänzt wurde. So darf unsere vorliegende Arbeit als die erste systematische Brahms-Bibliographie betrachtet werden. Sie erhebt durchaus keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Eine vollkommene Bibliographie zu geben ist fast unmöglich; unsere Zusammen­stellung bringt jedoch viel Unbekanntes über Brahms’ Leben und Wirken. Das Ungarntum ist Brahms zu einem besonderen Dank verpflichtet. Einesteils fühlt es sich gezwungen die Liebe und Anhänglichkeit zu erwidern, die ihn mit seinem ungarischen, respektive Pester Freundeskreis verband. Während seiner Konzertreisen in Ungarn gelang Brahms bis nach Kolozsvár und Brassó, erschien oft, jährlich auch mehrmal, in Pester Konzertsälen, in welchen auch Uraufführungen mancher seiner Werke verklungen sind. Anderseits sind wir ihm dankbar, weil er in vielen seiner Werke ungarische Themen aufgenomen hat und sie in dieselben organisch einwebte. Durch diese Tat hat er einen bedeutenden Anteil daran, dass auch die exklusivsten musikalischen Kreise mit der ungarischen Musik bekannt wurden und sie liebgewonnen haben. In der vorliegenden Arbeit verfolgten wir die Prinzipien der im Jahre 1936 von uns verfertigten Liszt-Biblicgraphie. Wir waren bestrebt ein womöglich zusammenfassendes Bild über Brahms’ Leben und Wirken zu geben, stets das Beste. Bei der Eingliederung wurden die Titel überall nach dem Alphabet der Verfasser oder des Schlagwortes geordnet. Von diesem Grundsatz sind wir nur an einigen Orten, in denjenigen Kapiteln abgewichen, in welchen die Titel nach den Kunstgattungen ihre Einreihung fanden. Jeder Titel ist nur an einem ein­zigen Orte angeführt, auch dann, wenn derselbe auf mehrere Werke Bezug hat. ln letztem Fall bekam er die je nach seinem Inhalt geeignetste Eingliederung. Von Rezensionen wurde bei den monographischen Werken abgesehen. Auch bei dem Zeitschriftenmaterial sind sie nur in Ausnahmsfällen den Titelaufnahmen angegliedert, und zwar wenn der Titel auf den Inhalt des Artikels ungenügend hinweist oder in anderer Hinsicht eine Aufklärung benötigt. Aus materiellen Gründen mussten Namen- und Sachregister wegbleiben. Diesem Mangel wurde durch eine sorgfältigere Detaillierung des Materials abgeholfen.

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