A Fővárosi Könyvtár évkönyve 1942

Kondorosi Sándor: A könyvtárrendezés kérdéséhez, különös tekintettel a Fővárosi Könyvtárra

167 Zur Frage der Ordnung im Büchermagazin Erfahrungen in der Stadtbibliothek Budapest Von : Alexander Kondorosi (Inhaltsangabe) Die Bücher, Büchergruppen und sogar einzelne Teile der Magazine unserer Stadtbibliothek sind in stetiger Bewegung. Das rastlose Wandern des Büchermaterials hängt mit dem Unterbringungs­system der einzelnen Gruppen und Sondersammlungen zusammen. Das häufige Umstellen und somit der ununterbrochene Ortswechsel der Bücher in den Magazinen hat folgende Ursachen: 1. Die Anlage der Magazine ist provisorisch. 2. Das Büchermaterial der Sondersammlungen ist fachweise aufgestellt. 3. Dubletten erhalten die Standorts­nummer des ersten Exemplars. 4. Der Platz der verliehenen Bücher wird auf den Regalen aufgefüllt. 5. Die Grösse des für den Zuwachs der Reihenwerke vorbe­haltenen Raumes schwankt fortwährend. 6. Das Material des Magazins für Neuig­keiten und der gesuchtesten Werke, wechselt bestimmungsgemäss. Unter den Ursachen, welche die Bewegung der Büchergruppen und Magazine zu Folge haben, unterscheiden wir Erscheinungen, die 1. in jeder Bibliothek Vor­kommen und immer wieder zurückkehren, und 2. lokale, die für unsere Bibliothek eigentümlich sind. Zur ersten Gruppe gehören natürliche Gegebenheiten der Bibliotheken im allgemeinen. Solche sind die im Punkte 4—5. erwähnten Ursachen. Die unter 1—3., und 6. genannten Gründe gehören zur zweiten Gruppe und müssen eher als eigenartig betrachtet werden, da sie aus dem Ordnungssystem der Stadtbibliothek Budapest hervorgehen. Durch endgültiges Ordnen der Magazine können die in den Punkten 1, 3 und 6 besprochenen Urheber der Bücherbewegung beseitigt werden. Um das Umstellen, welches aus der fachweisen Gruppierung der Werke einzelner Sondersammlungen (Punkt 2) folgt, zu verhindern, arbeiteten wir mit der Anwendung des Numerus currens ein neues System der Ordnungsnummer auch für die Sondersammlungen aus. Unser Vorschlag bezieht sich aber auch auf die Standortsbezeichung der Allgemeinen Sammlung. Vor 30 Jahren wurden nämlich zwecks Signatur unserer 6 Gruppen: monographische Werke und laufende Bücherreichen in 2°, 4°, 8° (mit Ausnahme der monographischen Oktavbände), die Nummern 1—10000 Vorbehalten. Als wir nun bei diesen Gruppen die betreffenden Zahlen erschöpft hatten, waren wir gezwungen die Einordnung der Bücher mit der Anwendung einer Lokalsignatur x, die Zahlenreihe jedoch beibehaltend, fortzusetzen. Dieser Zwangslage wollen wir uns dadurch entledigen, dass wir bei der Standortsbezeich­nung drei Formatgruppen (2°, 4°, 8°) der monographischen und der Fortsetzungs­werke der Allgemeinen Sammlung unterscheiden. Hierauf beruht unser Reform­vorschlag.

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