Szilágyi Mária - Németh Ferenc: Bánáti sorsok az első világháborúban. Fábián Ernő és Bayer Irén hagyatéka nyomán (Temesvár, 2017)

8. Bibliográfia

• SZILÁGYI Mária /NÉMETH Ferenc • ersetzte. In dieser Gegend erfüllte er militärärztliche Aufgaben. Im Sommer 1916, nachdem sein Regiment aufgrund der Änderung des Krieges fortzog, zog er auch nach Niezwiska am Dnjestr, dann in das Tal von Harasymiv und Isakow, anschließend, infolge der heftigen russischen Angriffe im Sommer 1916 finden wir ihn am Dnjestr zusammen mit seinem Regiment: in Biala, Büdzin, Süchodol, Isakow, Drinka, Tütiska, Ostra u.s.w. Danach, im Sommer und Herbst 1916, fand ein militärischer Transfer und Rückzug statt, vorbei in Dobrowa, Duhromisl, Dobrovnyk, Gavrilowka und Zadarow, dann, vorbei an dem Blessenberger Gebiet, Mislowa und anderen Orten. Nach einer seiner Notizen, traf er auch den Erzherzog Frigyes und sie redeten miteinander, davon wurde sogar ein Foto gemacht. Seine Situation im Jahre 1917 war auch dynamisch. Er kehrte wieder nach Czernovitz zurück und diente in der Gegend. Am 5. Mai 1917 hatte er die Gelegenheit, Karl IV. zu treffen, der die Front besuchte, am 17. September 1917 wurde er informiert, dass er mit dem Karl-Truppenkreuz ausgezeichnet wurde - welches schon seine dritte Kriegsmedaille war. Dann kam 1918, das letzte Jahr des Krieges. Im Februar 1918 erhielt Bayer Irén die Rote-Kreuz-Dekoration, Ernő Fábián hatte bereits die Ferenc-József-Dekoration erhalten. Der Frühling 1918 war eine Vorbereitungszeit für die Hochzeit und den Urlaub, für die - nach jahrelangem Warten! - die Genehmigungen bereits von den höheren Behörden eingegangen waren und in seinem letzten verbliebenen Brief vom 5. Juni 1918 schrieb er: „Nun, ich hoffe meine neueste Umsiedlung ist die letzte in diesem Krieg und ich denke, wir werden sehr schön zusammen leben.” Dies war jedoch der Reihe nach, seine fünfzehnte Umsiedlung. Ernő Fábiáns Tagebuchnoten haben eine interessante Struktur, die er bis zum Ende des Krieges beibehalten hat. Es begann mit der Dokumentation des Aufstehens und des morgendlichen Patientenbesuchs - unter Angabe der Anzahl der Patienten -, dann geht es weiter mit der Beschreibung der Aktivitäten vor dem Mittag. Seine Tagebuchnoten zeigen, dass er Typhus, Cholera und andere Krankheiten bekämpfen musste, obwohl er nicht nur die Soldaten heilte, sondern auch Zivilisten, die in der Gegend wohnten. In keinem seiner Einträge, fehlt die detaillierte Beschreibung des Mittag- und Abendessens oder deren Bewertung. Er verbrachte den Großteil seiner Freizeit damit, Briefe zu schreiben und zu fotografieren. Als es möglich war, schrieb er 2-3 Briefe an seine Geliebte und an seine Familienmitglieder, aber er hat auch viele Fotos gemacht und genügend Bilder für mehrere Alben aufgenommen. Er dachte, es sei wichtig, Fotos von sich selbst und seinen engsten Ernő Fabian, in voller militärischer Pracht, 1916 Í 144 >

Next

/
Thumbnails
Contents