Szilágyi Mária: Domeniul de la Jimbolia - Das Landgut von Hatzfeld - A Zsombolyai uradalom (Székesfehérvár, 2016)

A zsombolyai Csekonics-uradalom és annak öröksége - A zsombolyai Csekonics-uradalom és annak öröksége

Szilágyi Mária - Anica Draganic DOMENIUL DE LA JIMBOLIA | DAS LANDGUT VON HATZFELD | A ZSOMBOLYAI URADALOM nach dem Kauf des Landguts betrug die Fläche 38.905 Katastemorgen und 422 Ellen (MNL FML XIII. 5. 5. d. 3/1-2.). Das Landgut von Hatzfeld war ein Meilenstein der Banater Landwirtschaft, und diese moderne Bewirtschaftung wurde auf mehreren Ausstellungen vorgestellt. Auf der Ausstellung des Landwirtschaftsvereins Torontal in 1884 von Kikinda hat das Landgut Csekonics auch teilgenommen. Im Ausstellungsbericht wurde über das Landgut geschrieben, dass es ein entwickeltes kleines Königreich war, ein Staat im Staat. Auf der Ausstellung wurden die Erzeugnisse, verschiedene in den Werkstätten des Landguts hergestellte Güter und Nahrungsmittel vorgestellt. Einen besonderen Platz hatten die Milcherzeugnisse und die dafür nötigen Mittel und Behälter. Auf der Ausstellung haben Csekonics's die meiste Anerkennung bekommen (MILANKOV, 1989. 39.). Später, in 1891 haben sie auch an einer Ausstellung in Temeswar teilgenommen und in der landwirtschaftlichen Gruppe ein Ehrendiplom erhalten. Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft schätzte im Jahre 1897 das Gebiet der Domäne von Graf Endre Csekonics auf 45.200 Morgen (DEUTSCHEN LANDWIRTSCHAFTS -GESELLSCHAFT ed., 1897. 4.), Borovszky aber im Jahre 1911 auf 38.902 Morgen. Der größte Teil davon war Ackerland (BOROVSZKY, 1911. b 211.). Diese Zahl wird auch von den Daten der Übersichtskarte des Landguts belegt, wonach das Landgut eine Fläche von 38.860 Katastermorgen war. Dazu gehörte Hatzfeld, wo die Fläche der Ländereien nicht verzeichnet ist; Jülia-Hof 1853 Katastermorgen, davon 1.604 Morgen Ackerland; Sziget-Hof insgesamt 2.081 Morgen, 2.008 Ackerland; Endre-Hof 3.346 Morgen, 2.788 Ackerland; Bozitö-Hof 2.903 Morgen, davon 2.426 Morgen Ackerland; Jänos-Hof 2.125 Katastermorgen, 1.806 Ackerland; Jözsef-Hof 2.899 Morgen, 2.504 Ackerland; Tschestereg 1.512 Morgen, 1.443 Ackerland, Leona-Hof 1678 Morgen, 1.624 Ackerland; Konstanicia-Hof 2.443 Morgen, 2.375 Ackerland; Rókus 2.950 Katastermorgen, davon 2.732 Ackerland; Päl-Hof 2.000 Morgen, 1.929 Ackerland; Gyula- Hof 3.084 Morgen, 2.548 Ackerland; Andrea-Hof 1.349 Morgen, davon 1.199 Ackerland; Roggendorf 2.436 Morgen, 1.799 Morgen Ackerland; Ivän-Hof 1.960 Morgen, 1.725 Morgen Ackerland; an Gemeinden verpachtete Länder 2.500 Morgen; Straßen und Gräben 7.141 Katastermorgen (BARCZA). Laut des Enkels von Endre Csekonics beträgt die Fläche des Gutes zu der Zeit 24.000 Hektar, ist 30 Kilometer lang und erstreckt sich auf einer Breite von 2 bis 5 Kilometern - aufgeteilt auf 14 Hektar große Teilflächen. Die Wirtschaft war umgeben von einem Graben-System (CSEKONICS, 2006. 11). Dazu wurde wahrscheinlich der neu erworbene Roggendorfer Ansitz noch nicht dazu gezählt, der vom Grafen im ersten Jahrzehnt des XX. Jahrhunderts parzelliert und an die Bewohner des Landguts verkauft wurde. „Das Landgut war von einem Grabensystem umgeben, die südliche Grenze war das Kanal Bega mit seinem hohen Deich. Im Frühling hat sich oft Oberflächenwasser gebildet; dann wurden Pumpen aufgestellt mit denen das Wasser von den Flächen ins Kanal Bega gepumpt wurde” (CSEKONICS, 2006. 12.). Eine Voraussetzung der landwirtschaftlichen Entwicklung war die Entwässerung des Gaus, da dieses ehemalige Sumpfgebiet ständig der Gefahr negativer Auswirkungen des Wassers ausgesetzt war. Endre Csekonics nahm auch diesmal an der Lösung des Problems tüchtig teil. Er war der erste Vorsitzende des Temesch-Bega Wasserregulierung-Vereins und neben der von der Regierung bekommenen Anleihe trug er auch finanziell zu der Entwässerung bei. Die sich auf dem Hochwassergebiet der Flüsse Theiss und Bega erstreckende Domäne wurde von einem fast 100 km langen Graben-System durchzogen, das zur Ableitung des Wassers diente, nachdem 1871, 1872 und 1880 das Wasser große Verwüstungen angerichtet hatte (CSEKONICS, 2006.11). Das größte Gut in Banat Ende des XIX. und Anfang des XX. Jahrhunderts war das Landgut der Familie Csekonics in Hatzfeld, wo sozusagen eine Musterwirtschaft geschaffen wurde. Das Gut erreichte in der Zeit des Grafen Endre Csekonics ihre Blütezeit. Neben der Größe war ihr Wirtschaftssystem von großer Bedeutung. Sie errang damit Anerkennung im ganzen Land, da sie eine führende Position einnahm. Hier gab es die modernsten landwirtschaftlichen Maschinen. Seine Ingenieure haben auch an der Entwicklung neuer Maschinen gearbeitet, davon die war bekannteste die Maissämaschine. Dank der modernen Landbearbeitungsmethoden, dem neuartigen Saatguts und dem Düngen wuchs der Ertrag ständig. Ab dem Ende des XIX. Jahrhunderts wurden die Erzeugnisse leicht mit der Schmalspurbahn zu den Verarbeitungsfabriken transportiert 78 DOMENIUL... I DAS LANDGUT... | A ZSOMBOLYAI...

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