Szilágyi Mária: Domeniul de la Jimbolia - Das Landgut von Hatzfeld - A Zsombolyai uradalom (Székesfehérvár, 2016)

A zsombolyai Csekonics-uradalom és annak öröksége - A zsombolyai uradalom idővonala

DOMENIUL DE LA JIMBOLIA | DAS LANDGUT VON HATZFELD | A ZSOMBOLYAI URADALOM Szilágyi Mária - Anica Draganic Die Siedlung bestand schon im Mittelalter, davon zeugen die Einträge von 1332 und 1334 in den Chroniken. Die kurze Geschichte des Dorfes schrieb schon 1880 der herrschaftliche Anwalt József Babits. Diese Schrift wurde neben den Grundstein der Kirche gelegt. Die Kopie dieser Schrift, die heute unter den Akten der Familie Csekonics auffindbar ist, gibt die meisten Daten über die Siedlung im XIX. Jahrhundert und ihrer früheren Geschichte wieder. Laut mittelalterlicher Angaben lag das Dorf neben dem Fluss Csesztreg und hatte eine blühende römisch- katholische Kirche. In den Schriften oder Karten, die im Laufe des XVIII. Jahrhunderts entstanden, wird es als Siedlung erwähnt, die unter der türkischen Herrschaft völlig zerstört wurden (MNL FML XIII. 5.15. d. 9.). Die Neugeburt des Dorfes kann man auf 1792 datieren, nachdem Baron József Csekonics das Gut gepachtet und ungarische Gärtner aus den Komitaten Tschongrad und Tschanad hierher geholt hatte. Damals bestand die Siedlung aus einer Hausreihe, verstreut auf einer Anhöhe in der Mitte des Banater Sumpfgebietes. Wegen den Überschwemmungen verließ 1816 ein großer Teil der Bevölkerung das Dorf und kam erst später zurück. Die Witwe des Grafen József Csekonics, Julianna Jankovich löste 1828 die ungarische Siedlung auf und brachte Deutsche aus Hatzfeld und Deutsch-Czernya hierher. Zu dieser Zeit wurde die heutige Straßenstruktur mit den senkrecht zueinander angelegten Straßen geschaffen. Zudem wurden 100 ganze Hausgrundstücke und 40 Kleinhaus-Grundstücke verteilt (MNL FML XIII. 5. 15. d. 9.). Die Zahl der Bevölkerung erreichte fast die 700 (NAGY, 1829. 397.). Die Familie Csekonics errichtete hier ein kleineres Zentrum für die Erledigung der herrschaftlichen Angelegenheiten. Laut Grundstein Csősztelek település már a középkorban létezett, erről tanúskodnak a krónikások 1332-es és 1334-es bejegyzései, majd a török alatt teljesen elnéptelenedett. A falu rövid történetét 1880- ban vetette papírra Babits József uradalmi ügyész, amelyet a templom alapkövénél helyeztek el. Ma e levél másolata, amely a Csekonicsok családi iratai között található, nyújtja a legtöbb adatot a település XIX. századi és az azt megelőző történelméről. A középkori adatok szerint a falu egy folyó, a Csesztreg mellett schrift wurde hier 1860 eine Wirtschafter-Wohnung errichtet, wo der Meier wohnte. Das Landgut hatte hier auch einen Wirtschaftshof, in dem ein 1867 gebauter Kornspeicher und ein robustes Kneipengebäude standen. Folgende Gebäude werden in dem Testament von János Csekonics als Tschestereger Besitz aufgezählt: unter der Nummer 121 Beamtenwohnung mit Nebengebäude; unter der Nummer 121 Kneipe und Kornspeicher; unter Nummer 174 Kornspeicher und Wirtschaftsgebäude; unter Nummer 153 Wirtschaftsgebäude (MNL FML XIII. 5. 5. d. 3/1-2.). Borovszky beschrieb Tschestereg schon als Großgemeinde, Anfang des XX. Jahrhunderts gab es bereits 400 Häuser und mehr als 2.700 Bewohner, in Mehrheit Deutsche. Die Tschestereger konnten 1905 dem Grafen Endre Csekonics das Land abkaufen, das sie bis dahin nur von ihm pachteten. Die Bewohner ließen aus Dank das Porträt des Gutsherrn malen und im Großsaal des Gemeindehauses ausstellen (BOROVSZKY, 1911. b 42.). Derzeit befindet sich dieses Gemälde wahrscheinlich im Pfarrhaus von Ungarisch-Czernya. Eine der letzten Angaben im Zusammenhang mit der Familie Csekonics erscheint im Testament des Grafen Endre Csekonics. Hier sind die Immobilien aufgezählt, die sich 1932-1933 im Besitz der Familie befanden: die Häuser mit der Nummer 121, 121/1, 169, 170/1,170/2, 174, 175 und 231 samt Hof und Garten. Darüber hinaus hatten sie noch zahlreiche Höfe und Gärten (IAZ - Zbirka porodice Cekonjic). Aufgrund dessen kann man feststellen, dass ihr Vermögen seit dem Tod von János Csekonics bedeutend gewachsen ist. Die Zeiten nach Trianon, aber vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg prägten den Besitz der Csekonics in Tschestereg. Die Bevölkerung hat völlig gewechselt und damit im Zusammenhang auch die ehemalige Wertordnung. feküdt és virágzó római katolikus egyháza volt. A XVIII, század folyamán keletkezett írott forrásokban vagy térképeken úgy említik, mint a török alatt pusztává vált települést (MNL FML XIII.5.15. d. 9.). A falu újjászületése 1792-re tehető, amikor is Csekonics József báró bérbe vette az uradalmat, és Csongrád, valamint Csanád vármegyékből magyar kertészeket telepített ide. Ekkor a település a bánáti mocsártenger közepén egy magaslaton elszórt házsorból DOMENIUL... I DAS LANDGUT... | A ZSOMBOLYAI... 109

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