Szabó Géza: Geschichte des ungarischen Coetus an der Universität Wittenberg 1555–1613. Halle 1941.

Die Ungarn an der Universität Wittenberg im XVI. Jahrhundert - III. Verfall und Auflösung des Coetus - 9. Die konfessionelle Haltung des Coetus

III. VERFALL UND AUFLÖSUNG. 1592—1613. 9. DIE KONFESSIONELLE HALTUNG DES COETUS. 13W.; J. S. Szabó: A helvét irányú reformáció elterjedése Magyarországon és Erdélyben (Die Ausbreitung der Reformation hel- tischer Richtung in Ungarn und Siebenbürgen) Anhang zu Loesche György: Kálvin hatása és a kálvinizmus Európa keleti országaiban. (Übersetzung aus Georg Loesche: Luther, Melanchthon und Calvin im Österreich-Ungarn. Tübingen. 1909.) Debrecen. 1912; MRE. Der Blütezeit des Coetus folgte seit dem Jahre 1592 eine plötzlich und unerwartet einsetzende Zeit des Verfalls, die allmählich den Coetus seiner Auflösung entgegenführte. Anlaß dazu war seine konfessionelle Haltung. „Die Wittenberger Burse scheint die Gesellschaft der ungarischen calvinistischen Studenten zu sein“1). Tatsächlich kann man unter den Mitgliedern ,|des Coetus von seiner Gründung an viele Namen finden, die später eine bedeutende Rolle bei der ungarischen Refor­mation helvetischer Richtung spielten. Wahrscheinlich vertrat schon der Begründer und erste Senior, Georg Kakas, calvinistische Anschauungen2). Wie er, neigten auch die meisten Mitbegründer der helvetischen Richtung zu3). Es sind aber unter diesen auch Theologen vertreten,4) die zunächst wenigstens stärker lutherisch eingestellt waren. 4) J. S. Szabó a. a. O. 144. 2) Er wurde nach seiner Rückkehr aus Wittenberg (1555) refor­mierter Prediger in Sajószentpéter, der die Reformation im Geist der helvetischen Richtung in seiner Gemeinde vollzogen hat. (Ebenda 145.) 3) Paul Thuri, Franz Ceglédi, Johann Vitus, Michael Hevessi usw. 4) Solche sind Matthias Csabai, der 1562 als Prediger in Kassa (Kaschau) reformiert wurde (J. Zoványi: A reformáció Magyar­92

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