Bruckner Győző: A reformáció és ellenreformáció története a Szepességben. I. kötet (1520–1745-ig). Budapest 1922.
IV. Az ágostai hitvallású evangélikus közoktatás története a Szepességen
vollinhaltlich den von den entsendeten Commission gelegentlich der gepflogenen Beratungen eingenommenen, der allgemeinen Stimmung Rechnung tragendem Standpunkt, von ihrem Anspruch auf ein deutsches Gymnasium nicht weichen zu können, und dass um so mehr, als sie selbst, auf Grund ihrer gottesdienstlichen Sprache eine deutsche Kirchengemeinde ist und ihr somit für ihre beiden anderen Lehranstalten, die Elementar und Mädchenbürgerschule bereits die deutsche Unterrichtssprache zuerkannt wurde. 2, Sie stützt diesen ihren Anspruch auf jenen allgemein anerkannten Umstand, dass Nowa-Ves (Igló) der natürliche Mittelpunkt dér entlang des Hernád- und Göllnitz-Tales liegenden deutschsprachigen Kirchengemeinden ist, die - in ihrer Gesammtheit numerisch dem Protestantismus der Nordzips gleichkommen, wenn nicht überbieten, infolgedessen unmöglich darauf Verzicht leisten kann., dass ihr mit anderem Masse, denn dem Lyceum zu Kesmark gemessen werde. 3, Es würde gegen dass lutherische Gewissen der schulerhaltenden Kirchengemeinde gehen, wenn sie in eine Lehranstalt willigte, an der sie selbst nicht minder die Kirchengemeinden der Südzips aufhörten kirchlich, pädagogisch und sprachlich interessiert zu sein, das heisst, wo es den Gemeindegliedern selbst wegen Mangel an Sprachkenntnis unmöglich gemacht würde ihre Kinder im eigenen Institute erziehen zu lassen, beziehungsweise unter schwerer moralischer und materieller Einbusse, ferne vom Elternhause erziehen lassen zu müssen, und in weiterem Sinne, wo unser Obergymnasium ausser Stand gesetzt würde der deutsch ev, Kultur der Südzips zu dienen und an ihrem Gottgegebenen Teile daran mitzuarbeiten, dass er diesen Gemeinden auch in der Zukunft nicht an Männern gebräche, berufen ihnen kirchlich und schulisch zu dienen, 4, Ist unsere Kirchengemeinde somit entschlossen auf der Basis des Kesmarker Lyceums des weiteren zu verhandeln, so ist sie andererseits •— fern von jeder nationalen Voreingenommenheit — und auf Grund billiger Erwägung, nicht minder von dem Wunsche erfüllt, es möchten ihre Söhne sich auch fruchtbringende Kenntnisse der slovakischen Sprache aneignen, um so in der Zukunft einen regeren geistigen Austausch zu sichern — bereit einzuwilligen, es möge die slovakische Sprache als obli-