Evangélikus Élet, 1996 (61. évfolyam, 1-52. szám)
1996-04-07 / 14. szám
»Was sucht ihr den Lebendigen bei den Toten?64 Lukas 24,5 Wenn die christliche Kirche am Ostertag mit fröhlichen Liedern das Wunder der Auferstehung Christi feiert, vergessen wir leicht, wie unscheinbar damals alles begann. Es sind die Frauen, die Jesus nachgefolgt waren, die in aller Frühe zum Grab kommen. Große Hoffnung hatten sie in Jesus gesetzt. Doch mit seinem Tbd waren auch alle ihre Erwartungen gestorben, die sie mit ihm verbanden. Jetzt kommen sie noch ein letztes Mal zu ihm. Sie wollen den toten Körper Jesu mit kostbaren Ölen und Salben einbalsamieren. Diese Liebestat ist sozusagen ein letzter Dank für all das, was sie von ihrem Herrn Christus empfangen haben. Die Frauen am Ostermorgen suchen Jesus bei den Toten. Wer Jesus wirklich ist, das haben sie nicht begriffen. Sie sehen in Jesus nur einen Menschen; sie denken, daß er mit hineingehört in unsere Todeswelt. Doch das Grab ist leer, der Leib ihres Herrn verschwunden. Jesus, den sie dort im Grab suchen, finden sie nicht. Die Frauen können Jesus auch gar nicht finden. Denn Jesus Christus läßt sich nicht finden wie etwas Ibtes. Er ist es immer, der uns findet, wir sind die von ihm Gesuchten. Deshalb müssen erst die Engel Gottes kommen. Sie müssen den Frauen sagen, was geschehen ist. Ohne ihr Wort bleibt das leere Grab für uns Menschen ein Rätsel. Darum ergeht an uns das Wort der Engel, ein Wort der Tadels und der Freude zugleich: „Was sucht ihr den Lebendigen bei den Toten?“ Was sucht ihr den Auferstandenen in eurer endlichen und sterbenden Welt? Habt ihr geglaubt, die Geschichte Jesu von Nazareth, die Geschichte Gottes mit uns Menschen könnte mit seinem Tod am Kreuz zu Ende sein? Habt ihr das wirklich für möglich gehalten? Wie ein Jubelruf erklingt nun die Osterbotschaft: „Er ist nicht hier, er ist auferstanden.“ Den-Lebendige ist nicht bei den Toten, wo wir Menschen ihn gewöhnlich suchen. Der, der das Leben gibt, ist auferstanden! Und nun erinnern uns die Engel an die Worte, die Jesus selbst gesagt hatte: „Der Menschensohn muß überantwortet werden in die Hände der Sünder und gekreuzigt werden und am dritten Tage auferstehen. “ Hier wird etwas von dem deutlich, warum es’ nicht möglich ist, den Lebendigen bei den Toten zu suchen. Christus mußte leiden, sterben und auferstehen. Dieses Geschehen war kein Zufall, sondern von Gott so beschlossen. In diesem kleinen Wörtchen „muß“ ist eigentlich schon das ganze Evangelium enthalten. Christus mußte sterben und auferstehen, Wer 450 Jahre nach dem Tod von Martin Luther ökumenisch Bilanz ziehen will, kommt an zwei Feststellungen nicht vorbei: Eine Vereinigung der christlichen Kirchen auf institutioneller Ebene ist auf absehbare Zeit ausgeschlossen. Dennoch ist die Ökumene das herausragende Ereignis der Kirchengeschichte im 20. Jahrhundert. Wie paßt beides zusammen? „Was uns miteinander verbindet, ist stärker als das, was uns noch trennt“ - mit dieser Feststellung läßt sich die Bedeutung der Ökumene im 20. Jahrhundert insgesamt kennzeichnen: 400 Jahre lang haben sich die Kirchen vor allem auf das hin angesprochen, was sie trennt, und sich deshalb oft genug gegenseitig verketzert. Heute sind sie bereit, zunächst nach dem Gemeinsamen im Glauben zu fragen und vor daher die noch verbleibenden konfessionellen Unterschiede zu beleuchten. Gemeinsam ist evangelischen, katholischen und orthodoxen Christen ihr Glaube an Jesus Christus. In ihm erkennen sie, wer Gott ist, und ihn bekennen sie als den einzigen Mittler zwischen Gott und den Menschen. Hotz dieser gemeinsamen Glaubensgrundlage gibt es weiterhin verschiedene Kirchen. Das hängt damit zusammen, daß Christen zwar gemeinsam an Christus glauben, aber verschiedene kirchliche Zugänge zu ihm haben. Die Frage., wie-das Wort Gottes vermittel und aufgenommen wird und welche Autorität dabei der Kirche und ihren Amtsträgem zukommt, beantworten die Konfessionen unterschiedlich. Hier wurzelt der konfessionelle Gegensatz. Die evangelischen Christen betonen beispielsweise, daß die Biweil es Gott um uns Menschen geht. Nicht für sich selbst ist Christus gekreuzigt und auferstanden, sondern für uns. Weil Ostem nicht bloß ein Ereignis der Vergangenheit ist, sondern auch für uns heute geschah, deshalb dürfen wir uns immer wieder neu von den Engeln fragen lassen: „Was sucht ihr den Lebendigen bei den Toten?“ Johannes Erlbrach bei als Norm für die Verkündigung des Wortes Gottes ausreicht. Sie halten keine menschliche oder kirchliche Instanz für fähig, unfehlbare Aussagen über den Glauben zu machen. Wenn es in der römisch-katholischen Kirche als gottgewollt gilt, daß die ganze Christenheit in Gemeinschaft „mit und unter“ dem Papst leben soll, so ist es für die evangelischen Kirchen höchstens vorstellbar, eine Gemeinschaft „mit, aber nicht unter“ dem Papst zu haben. Wenn auch eine Welteinheitskirche nicht möglich und für viele Christen auch nicht wünschenswert erscheint, so ist doch mehr ökumenische Gemeinschaft ebenso nötig wie möglich: zum Beispiel bei den konfessionsverschiedenen Ehen, die nach römisch-katholischem Kirchenrecht „ungültig“ sind, oder auch bei den Gottesdiensten. Bestimmungen, die wegen der Zugehörigkeit zu einer anderen Konfession die Gottesdienstgemeinschaft beschränken, sollten sorgfältig geprüft werden, „ob sie nicht zerstreuen, wo Gott sammelt“ (ökumenische Leitsätze). Die Gottvergessenheit unter den Menschen zu überwinden, das ist Ziel aller Kirchen. In der Gesellschaft können die Kirchen aber dem Evangelium deutlicher Gehör verschaffen, wenn sie gemeinsam reden und handeln. Fernziel hierbei wäre, daß sie mit dem Verzicht auf konfessionelle Alleingänge auch Exklusivitätsansprüche aufgeben und als Schwesterkirchen die Gottesdienste, das Abendmahl und die Ämter gegenseitig anerkennen. Dr. theol. Beatus Brenner Der Autor ist wissenschaftlicher Referent des Konfessionskundlichen Instituts des Evangelischen Bundes in Bensheim. Verzicht auf konfessionelle Alleingänge Evangélikus Élet 1996. április i. Als deutscher Vikar in Szekszárd Eindrücke und Gedanken aus der „schwäbischen“ Diaspora „Wenn du nicht weißt, was du nach deinem Theologiestudium machen sollst, dann komm zu uns nach Ungam. Dort gibt es Arbeit genug für dich. Du kannst dort auch auf Deutsch predigen. “ Diese Worte eines befreundeten ungarischen evangelischen Pfarrers waren der Anstoß, nach Abschluß meines Studiums Ende September 1995 für ein Jahr nach Ungarn zu kommen. Die Idee wurde sozusagen aus der Not geboren, denn meine Heimatkirche in Deutschland, die Evangelische Kirche von Westfalen, hat (noch) zu viele Theologiestudenten, so daß es für mich dort noch keine Stelle als Vikar gab. Mithilfe des Martin-Luther- Bundes in Erlangen, in dessen Wohnheim ich auch die letzten beiden Jahre meines Studiums verbracht habe, wurde schnell ein Kontakt mit Johann Gyula, dem Pfarrer in Szekszárd hergestellt. Als ich dann ungarischen Freunden von meinem Plan berichtete, zunächst ein wenig die Sprache zu lernen, da ich nach Szekszárd gehen wolle, sagte man mir: „Wenn du nach Szekszárd gehst, solltest du lieber Schwäbisch lernen. Ungarisch brauchst du dort nicht“. Diesen scherzhaft gemeinten Rat habe ich allerdings nicht befolgt, sondern zuerst in Budapest emen Unga- risch-Sprachkurs besucht, bevor in der Adventszeit mein Dienst in Szekszárd begann. Die Weihnachtszeit war dicht gefüllt mit zahlreichen Gottesdiensten. Auch ich habe oft gepredigt, natürlich in deutscher Sprache, die jedoch viele ältere Menschen in der Gemeinde noch sehr gut sprechen. Schnell habe ich auf diese Weise erfahren können, was es heißt, Diasporapfarrer zu sein. Denn unser Bezirk umfaßt ja nicht nur die Szekszárder Gemeinde, sondern es gehören auch einige Dörfer in der Umgebung dazu, m denen ebenfalls noch evangelische Christen leben, die einen regelmäßigen Gottesdienst wünschen. Diese Gottesdienste in der Diaspora sind für mich besonders bewegend. Zunächst ist es beeindruckend, die schönen großen Kirchen zu sehen, die in den meisten Dörfen in den Jahren nach dem- Toleranzpatent Kaiser - Josephs II.*(17M) errichtet wurden. Ich fühle mich in diesen Kirchen zuhause, zumal die Bibelworte, die hier häufig unter den Bildern zu finden sind, in deutscher Sprache geschrieben sind. Diese Kirchen sind für mich ein lebendiges Zeugnis des Glaubens der I deutschen Siedler, die in dieser Gegend vor über zweihundert Jahren eine neue Heimat gefunden haben. Jetzt beginnen manche dieser herrlichen Kirchen zu verfallen. Nur wenige Menschen sind im Gottesdienst. Meist sind es fünf, zehn manchmal auch fünfzehn Evangelische, die zum gemeinsamen Singen und Beten Zusammenkommen. Nach dem Gottesdienst sprechen wir noch etwas miteinander: „Ach, wir sind ja nur noch ganz wenige“, dieser traurige Satz ist fast immer das erste, was ich Zu hören bekomme. Wehmütig . erzählen mir die älteren Menschen dann, wie es in der Gemeinde früher was, als sie selbst jung waren. Jeden Sonntag, so erinnern sie sich, gab es vormittags und nachmittags Gottesdienst, und immer war die große Dorfkirche mit einigen hundert Menschen bis auf den letzten Platz gefüllt. Das ganze Dorf war evangelisch, alle sprachen sie Deutsch, und heute? In diesen Gottesdiensten überfällt mich meist ein seltsames Gefühl von Traurigkeit und Freude zugleich. Zum einen schmerzt es, eine sterbende Gemeinde zu sehen, die nach dem Zeugnis ihrer Glieder früher groß und lebendig war. Zum anderen bewegt es mich aber auch zu sehen, wie Gott die kleinen Diasporagemeinden trotz ihrer Not am Leben erhält. Der Predigtdienst, den ich in den Gemeinden verrichten darf, wird von den Menschen dankbar und mit großer Herzlichkeit angenommen. Manches Mal habe ich erlebt, daß Menschen während der Predigt die Hränen kamen. Ich denke oft an das Wort Jesu: „Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen“ (Matthäus 18,20). Die Gewißheit, daß Christus im Gottesdienst unter uns ist, hängt nicht von der Größe der Gemeinde ab. Vielleicht, so denke ich bisweilen, gilt diesen Diasporagemeinden sogar die besondere Fürsorge Gottes. Das entspräche jedenfalls dem, was man bei Paulus im allgemeinen als die theologia cruxis bezeichnet: „Das Geringe vor der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt... “ (IKorinther 1,28). Die meiste Zeit verbringe ich in der großen Gemeinde in Szekszárd. Das Wichtigste, das ich als deutscher Vikar zum Gemeindeleben beitragen kann, ist hier ebenfalls die Sorge um die deutsche Andacht, die zweimal im Monat Sonntag morgens stattfindet. Auch in Szekszárd gibt es viele „Schwaben“ in der Gemeinde. Die Älteren unter ihnen haben in der Familie zuerst Deutsch und erst später in der Schule Ungarisch gelernt. Daß diese Menschen schon seit einigen Jahren in der evangelischen Kirche in Szekszárd wieder deutschsprachige Gottesdienste hören können, hat eine große Bedeutung. Daß es diese Gottesdienste gibt, ist nämlich keineswegs bloß ein Stück Tradition, sondern für viele bedeutet es auch eine Glaubensstärkung. Auf die Frage, welche Bedeutung für sie die Andacht in deutscher Sprache habe, sagte mir einmal eine Frau unserer Gemeinde: „Da fühle ich mich Gott näher. Das ist doch meine Muttersprache“. An Werktagen mache ich häufig Hausbesuche. Die Menschen freuen sich, daß der deutsche Vikar sich Zeit für sie nimmt; ich selbst kann auf diese Weise die Menschen in der Gemeinde besser kennenlemen und natürlich die schon sprichwörtliche ungarische Gastfreundschaft genießen. Bin ich bei einer „schwäbischen“ Familie zu Gast, sprechen wir meistens Deutsch. Dann ist es meistens ein Thema, das der Gastgeber anspricht: die Vertreibung. Das ist eine Wunde, die auch nach fünfzig Jahren bei vielen „Schwaben“ noch nicht verheilt ist. Wenn die Menschen mir dann berichten, wie sie die Vertreibung erlebt haben, dann erzählen sie es so, als sei dies estem erst geschehen. Ich selbst öre dann nur noch schweigend zu, wenn sie schildern, daß sie von einem Tag auf den anderen von Haus und Hof vertrieben wurden, daß viele ihrer Verwandten und Nachbarn in Güterzüge geladen und nach Deutschland ausgewiesen wurden, und daß sie nicht mehr in ihrer Muttersprache sprechen durften. Oft schauen wir dann gemeinsam eine Karte von Deutschland an, und man zeigt mir, wo in Deutschland die Verwandten und Nachbarn leben. Manchmal habe ich dabei auch schon den Satz gehört: „Warum haben sie uns nicht alle nach Deutschland hinausgeworfen?“ Karfreitag und Östem wird es wieder viele Gottesdienste geben, sowohl auf Ungarisch als auch auf Deutsch. In der Diaspora werden wir den Ostergottesdienst in zwei Sprachen halten. Nach der ungarischen Hauptpredigt wird es auch eine kurze Andacht in deutscher Sprache geben. So werden alle. Gemeindeglieder zusammen die herrliche Botschaft von der Auferstehung Jesu Christi von den Toten in der je eigenen Muttersprache hören können. Johannes Erlbrach Zivy Kristus aj nás vzkriesi Kristova smrt’ a vzkriesenie sú historickou skutocnost’ou. Jezis umrel na krizi a pochovany bol, ale v treti deft vstal z mftvych. Vzkrieseny Pán sa zjavoval ätyridsat’ dni. Ako predpovedal svoje utrpenie, tak predpovedal aj svoje vít’azstvo. Táto predpoveef bola známa aj Jeho nepriaterom. Preto ziadali, aby Pilát prikázal strázit’ hrob. Boh vzkriesil JeZiäa z mftvych. Tym dosvedőil, íe prijal JeZiäovu smrt’ ako obet’ za nase hriechy. Takto sám Boh potvrdil, ze Kristus dobre vykonal svqje vykupiterské poslanie tu na zemi. Mőzeme ZiP v nádeji vzkriesenia. Vetf Kristovo vzkriesenie je základom a predobrazom násho vzkriesenia. VoFakto mohol by sa opytat’, preőo hovoríme ráz, ze Ho Boh vzkriesil z mftvych, a inokedy zas, ze JeZiä vstal z mftvych. Preto, lebo Jezis je Bohoélovek. Ak myslíme na JeziSa Nazaretského, tak s apostolom svedőíme: Boh vzkriesil Ho v treti deft. Ale kecT hovoríme o BoZom Synovi, tak s anjelom zdörazftujeme: ‘Vstal! MőZeme pouíívat’ obidve sióvá: vzkriesenie a zmftvychvstanie, sú správne, biblické. Kristus tym potvrdil, íe je Bohom poslany MesiáS k naäej spáse, a nás vykúpil. Kristus íije. Nemusíme sa bát’ smrti. Jeho zmftvychvstanie je zárukou aj náSho vzkriesenia. Jeho veFkonoőné vít’azstvo je základom naäej viery a nádeje. Vzkriesenie Kristovo spősobilo verkú zmenu v srdciach uőeníkov. Svoj íivot zasvätili sluíbe Pánovej. Svedőili Ze Ukriíovanj' vykúpil nás. Sírili radost’ medzi ludmi, Ze Vzkrieseny aj nás vzkriesi a zo smrti aj nás privedie do veőnej radosti. Skrze Neho aj my budeme vytiahnutí zo smrti k Zivotu. On premohol smrt’ a diabla. Luther /dftraznil: ‘Ke<f teda Kristus, naäa hlava vstal z mftvych, sedí a Zije hőre, musíme za Nim aj my, kton sme Jeho údmi. Ved kde je hlava, tam musí byt’ aj célé telo s údmi. Je to práve tak, ako s narodením őloveka. Najprv vyehádza hlava, a kecf sa tá narodí, Tahko idú, vyehádzajú za ftou aj údy a célé telő. Preto sa nemusíme obávat’ o svoje vzkriesenie, aj ketf dostaneme sa pod zem, lebo to je pre nás len spánkom, len nocou. Kristus nás z toho spánku zobudí. ApoStol Pavel v prvom liste Korintskym v 15. kapitole pripomína citateFom, ako to bude, kecT nastane súdny deft. Chce im povedat’ cosi tajomného. ‘Väetci sa premeníme, rázom, ihnecT, len őo zaznie hlas poslednej trúby. Svet sa naraz zmení a my budeme naveky u Knsta. Ti, ktorí neveri- li, budú uvrhnutí do veőného trápenia. Dalej piäe apostol, Ze pominuterné musí si obliect’ nepominuterné. Musíme vyz- liect’ väetko pominuterné. JeZiS vo svojej arcipastierskej modlitbe Ziadal svojho Otca za nás: ‘Otée, chcem, aby aj ti, ktor^ch si mi dal, boli so mnou, kde somja, a videli moju slávu. (Jn 17,24) Jeho láska zahffta väetkyeh. On chce, aby sme aj my boli tam, kde je On. . Co mámé robit’, aby sme sa dostali do neba? Nie je rozho- dujúce, co robíme my, kecf aj tője dőleZité. Ale rozhodujúce je to, éo nás Vykúpitef urobil pre nás. Boh chce, aby kaZdí clovek bol spaseny. JeZiä väetko urobil pre nás. Chce nás urobit’ det’mi BoZími. Chce odstránit’ to, őo stojí medzi Bohom a medzi nami. A to urobil na kríZi. On je tym dobiam pastíerom, ktory väetko urobí pre svoje oveőky. K Nemű mámé patrit’. BoZiemu fudu takto sa otvárajú nád- hemé perspektívy. Kristus svojou smrt’ou a vzkriesením uvol'ní cestu k Otcovi tym, ktorí sa patria k Nemű. On postavil sa vedfa nás, aby sme mali v Bohu svojho Otca, aby sme mohli mat’ úcast’ na Jeho sláve a Zivote. Kristus svoje synovské menő a právo odovzdal nám, ktorí veríme Ho a sme spojení s Bohom. Sme fudia modemej doby a Ziadame si väeliöo za potreb- né, aby sme si udrzali Zivotnú úroveft. Ale najviac zo vSetkého potrebujeme Krista. Potrebujeme Jeho milost’, a tú istotu, ze ani po smrti nezostaneme vo veőnom zabudnutí, ale za hranicou náSho hrobu nás caká nás Pán, ktory nás zobudí a pritiahne k sebe, a uvidíme Ho v nebeskej sláve. Pán JeZiä svojmu uőeníkovi Jánovi oznamoval, a teraz pri- hovára sa aj nám: ‘bol som mftvy a hTa, som Zivy na veky vekov a mám kTúőe smrti a podsvetia. (Zj 1,18) Povedal to preto, aby nás uspokojil pre prípad, keby nás, alebo nasich miiych uchvátila shut’. Pán JeZiä má klűce i Zivota i smrti. Takto potom kto veri v Neho, aj keby zomrel, Zivy bude. V tychto Jeho slovách je ukrytá vefká sila. Ako keby sám ho- voril: Ja Zijem, ale chcem, aby ste aj vy Zili. NevypúSt’am vás zo svojej ruky. Pán JeZiä má s nami tento cieT Ón chce, aby sme aj my mali s Ním celkom osobny a ustaviőny styk. Ráz budeme u Neho. To pre nás znamená veiké poteäenje a nádej. To je isté, Ze Boh uskutoőftuje svoje spásonosné plány aj pri nás, ale nie proti nasej vőli. Nech Duch Sväty vedie nás váetkych k vemosti a zodpovednosti. Cselovszky M. LUTHER: VeTkonoönf slávospev Kristus Pán vstal z mftvych po mukách ukrutnyeh. Haleluja! Plesajme a radostne spievajme: Búd Bohu chvála! Keby Pán nebol vstal, s vet by v smiti zostal, ale íe On z hrobu vstal, íivot veönf nám získal: Búd Bohu chvála! Za to dielo slávne vSetci Pána chválme! V Kristu mámé útechu, vyslobodil nás z hriechu: Búd Bohu chvála! L. STENBÄCK: Tvoje oci Tvoje oci, mőj Jezis, vidia väetky moje hriechy; nech ma nezavrhnú nikdy Tvoje oői, mőj JeZiä. Tvoje oői, mőj JeZiá, nech vzhliadnú, kecf klesám, na mfta, pokoj a milost’ mi zjavia Tvoje oői, mőj JeZiä. Tvoje oői, mőj Jeziä, viem, i v Zalobu dajú ma, zhreäil som, nech odsúdia ma Tvoje oői, mőj Jeüä. Tvoje oői, mőj JeZiä, hoci ma aj odsudzujű, ja len őakám, Ze zas vzhliadnú Tvoje oői, mőj JeZiä. (Poslovenőil: Prof. Dr. Pavel Podmaniczky) (Szelíd szemed, Úr Jézus’) Bozia sila sa prejavila Mt 28,18 Svätime vefkonoőné sviatky. Vefka noc je sviatkom vít’azstva Zivota nad smrt’ou, Boha nad Sátánom. Verkonoőná anjelská zvest’ svedőí o BoZom zásahu do nääho sveta. Mámé Bibliu z ktorej cítame, őo väetko cinil Boh, a őo hovoril vofakedy otcom skrze prorokov, a őo hovoril v Synovi, napriek tomu Boh ostáva pre nás tajomstvom. JeZil uőil svojich poslucháőov o Bohu v rozliőnych podobenstvách, hádam aj my sa domnievame, Ze Boh nám je úplne známy, Ze Ho dobre póznámé. Práve veficonoőné radostné sviatky ukazujú nám, Ze Boh vo svojom konaní, nie je niőím obmedzeny. U Neho nie je niő nemoZné. MőZe őinit’, ako sa Mu páői. Nikto nemőíe prekazit’ Jeho svaté plány. On nie je obmedzeny len na tie cesty, ktoré my póznámé. On je nadsvetovy. Jeho slovo znamená Zivot alebo smrt’. To, őo Tudsky hriech urobil s JeZiäom na Vefky piatok, kecf na krííi dokonal Ten, ktory hriechu neuőinil, to na treti den bolo premoZené. Nastalo veiké zemetrasenie a anjel Pánov zostúpil z neba a odvalil kamen. Jezis vstal z mftvych. ‘Jeho zjav bol ako blesk, jeho rúcho biele ako sneh. Evanjelista tymito slovami chce vyjadrit’, Ze zmftvychvstanie UkriZovaného je prejavom moci Bozej. To konal sám Pán Boh. So Zalmistom vyznávame: ‘Pravica Hospodinova dokázala silu! Pochádza to od Hospodina, je to div v nasich oőiach. (Zahn 118,16.23) Rozumom to nepochopíme. Vzkriesenie Kristovho mőzeme poznávat’ len oőami viery. Pán Boh svojho milovaného Syna nenechal hrobu, nenechal Ho v rísi smrti. Na Vefkú noc sa stalo skutkom to, co zaznelo pri JeZiäovom krste, a pri premenení sa na vrchu. Kristus vstal z mftvych! Jezis Zije. Tento velkonocny div Bozej moci je základom nasej viery. Kazdá nedela nám ho pri- pomína. Je to vermi potrebné, lebo udalost’ velkono- őného rána je najväcsim tajomstvom nasej krest’anskej viery. Ako sa to stalo? Nie je opísané, to ostáva pre nás tajomstvom, to je pochopitelné len viere. Boh je zivym, mocnym Bohom. Nikto nemőíe zniőit’ Jeho dielo. Nijaké hrieíné fudské sily nemajú platnost’ pred Bohom. On nepozná nijaké prekáZky. Kristovo vzkriesenie nebolo návratom len do tohto őasného zemského Zivota, ale cez vzkriesenie vstúpil JeZiä do veőného sveta. VeFkonoőná udalost’ prekvapila väetkych, lebo bola opakom toho, őo sa stalo vo Velkom tyZdni. Vtedy velkftazi, farizeji a zákonnici boli radi, Ze sa Ho zbavili. Velkonoőná udalost’ prekvapila aj JeZiäovych uőeníkov. V piatok sa im zdalo, Ze je vsetkému koniec. Chceli sa vrátit’ spät’ k rodinám a k pővodnému zamest- naniu. Zériy, ktoré Ho nasledovali, myslia uZ len na balzamovanie mftveho JeZisovho tela, a kecf prisli k hrobu, ani to mftve telő nenaäli. Anjel Pánov zostúpil z neba, a povedal Zenám: ‘Vy sa nebojte, lebo viem, Ze hTadáte JeZisa, toho ukriZoVaného! Niet Ho tu, lebo vstal! Anjel poveril Zeny, aby povedali Jeho uőeníkom, Ze vstal, a ony beZali to zvestovat’. Táto sluZba svedectva o Zivom Pánovi sa stala úlohou aj Pánovych uőeníkov. Nemohli mlőat’. Z tohoto svedectva sa rodila viera, a takto sa rodila Kristova cirkev. Svedectvo je aj nalou úlohou. Vzkrieseny Pán postupne sa zjavil svojim nasle- dovníkom. Prichádzal k nim, stoloval s tűrni, ich priv- iedol k novému Zivotu. Daroval im Ducha Svátého, aby sa nespoliehali na seba, ale jedine na BoZiu moc. Cselovszky