Prokopp Gyula: Jelinek Ferenc festő (1978)

machen Willens seye, folgsam sowohl seines Tauf-Scheines als auch seines Wohlverhaltung und Ehrlichen Herkommens wegen, eines gerichtlichen Attestats benöthiget wäre. Als haben wir dessen Bitte um Erlangung sowohl des Taufscheines, als auch eines gerichtlichen Attestats Einem Eöbl. Wohlweisen Stadt Rath dienstfreundlichst vorzustellen, mit beygeruckten Ersuchen, dass Ein Eöbl. Wohlweiser Stadt Rath, der erwehnten Frantz Jelenek, seiner Bitte in Ansehung der glaubwürdig angezeigten Ursachen vatterlich gewähren, und den benöthigten Tauf Schein und Attestat an das allhiesige Stadt­gericht, gegen vor alle beyde hier beygeschlossenen Spesen, nemlich i Kremnitzer Ducat gütigst ausfolgen zu lassen geruhe. — Womit wir uns übrigens zu anderen Gegendiensten dienstfreundlichst anerbiethend, mit wahrer Hochachtung und Dienstfertigkeit geharren Eines Iyöbl. Wohlweisen Stadt Rath dienstergebenste N. N. Richter und Rath allda — in der Königl. Frey Stadt Grann, aus der Raths-Versammlung den 28-te Juny 1779.” „Eöbl. Wohlweiser Stadt Rath, Hochgeehrteste Herren und Freunde! — Auf die an uns erlassener Zuschrift ddo 28. Juny a. c. wollen wir nicht verhalten, so viel es den Taufschein des Frantz Gelin eck anbetrüft, wir solchen von dahero nicht einsenden können, weilen uns unbekannt, in welcher Kirchen derselbe getaufet seye, und dessen Taufbrief bey der hiesigen Mahler Confraternitet verleget worden, wo aber an dessen Ehrlichen und Eheligen geburth von daher nicht gezweiffelt werden darf, weilen derselbe ansonst bey der Mahler Confraternitet nicht angenohmen und freygesprochen worden wäre, wan nicht derselbe aus ehrlichen Ehebeth gebohren und den Tauf brief seiner ehelichen Geburth bey besagter Confraternitet eingeleget hätte. Statt des Taufbriefes wird also das Attestatum der Vereinbahr­ten Mahler, Stafirer und Goldstiicker Confraternitet samt der Quit­tung über die dahin darfiir mit 3 fl 30 xr, dann Stempel-Bogen pr 15 xr bezahlte gebühr eingesendet, warum dessen Ehrliche und freye geburth attestirt wird. Wie wir dann auch in dieser Rücksicht über dessen eheliches Herkommen, und Wohl-Verhalten anmit zu attesti- ren keinen Anstand nehmen, weilen wir dessen älteren Bruder Wentzl Gelineck das Burger Recht auf die von zweyen ansessigen Bürgern der königl. alten Stadt Prag eingelegte Caution der ehelichen und freyen Geburth wegen den 21-te July 1763. ertheilet haben. Wobey dann annoch beyzufügen kommt, dass wegen Sollicitirung, dann aufsuchung seiner requisiten und Documenten, dann Taxen, da der abgeschickte Ducaten nicht hinlänglich Wäre, annoch einer einzu­schicken seye, besonders weilen die in subsidio benahmte sammentli- che Persohnen bereits in Ewigkeit sich befinden, so wir aber unter göttlichen Obhuts Empfehlung beharren. — Unseren Hochgeehrte­sten Herrn — Sig. in der Königl. Neuen Stadt Prag den. 23. July 1779- — der Kays. Königl. Apostol. May. Burger Meister und Rath alda.” „Attestatum — Dass der Frantz Gelineck, Sohn des Michael Gelineck, gewesten Breyer-Meisters, aus Ehrliche, freien Ehe gebohren, die Mahler Kunst erlehmet, sich wehrend der Zeit Ehrbar, und guten Verhalten, sodann im Jahr 1762. von der Eöbl. Mahler Confraternitet freygesprochen worden, dass dem also seye, haben wir als Geschworene Elt esten mit eigener Unterschrift und Siegel bescheiniget. Actum Prag, den 22-te July 1779. — Johann Stephan Hoffmann Ober ältester Gold-Stücker Bürger von der k. k. kleiner Residenz Stadt — Wentzl Neureitter Ober ältester Mahler und Bürger der königl. alten Stadt — Joseph Ante ältester und burgl. Staffierer der königl alten Stadt Prag.” 4 Budapest Főváros levéltára — Intimata. A helytartótanács 1794. ápr. 11-én kelt 7649. számú rendelete. 5 Esztergom-belvárosi plébánia — Házasultak anyakönyve B. kötet, 195. oldal. 6 Esztergom város 1781. évi jegyzőkönyve — 8. és 23. oldal. 7 Prímási Eevéltár — Az esztergomi uradalom 1785. évi szám­adása — 167. tétel. — A bajóti plébánia értesítése szerint a kép már nincsen meg. 8 Uo. — Az esztergomi uradalom 1786. évi számadásának 139. tétele. — A kép ma is eredeti helyén van. 9 Ugyanannak a számadásnak 205. tétele. 10 Uo. — Archívum juridicum et directorate — Aedilia — C/7. 11 Kosáry Domonkos: Budapest története a török kiűzésétől a márciusi forradalomig (Budapest története III. kötet Bp. 1975) 479. oldal. 12 Bpest Főváros levéltára — Pest város 1788. évi jegyző­könyve — 2138. tétel. 13 Uo. — Intimata 4562. 14 Esztergom város 1790. évi jegyzőkönyve — 147. oldal. Esze­rint Farbinger Antal 383 forinttal volt még hátralékban a Jeli- nektől vásárolt ház árából. 15 Bpest Főváros levéltára — Pest város 1793. évi jegyző­könyvének 2986. tétele. 16 Pataki Dénes: A magyar rézmetszés története (1951) 239. oldal. 17 Prímási levéltár — Visitationes Canonicae — liber 363. 18 A három képmás egyike valószínűleg Pa tó Jánost ábrá­zolta. 19 Ezt a restaurálást Feichtinger Ferenc pesti templomfestő végezte. VÁROS! Kö^l í ESZTERGOM I 401 km 78

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