Esztergom Évlapjai 1988

István Huszár: Német nyelvű rezümék

schichtlichem Gesichtspunkt ist auch das „Moliminum Arcis Strigoniensis (1824) mit der Bekanntmachung der Bakócz-Kapelle und das erstklassige Hilfsbuch der Geschichte und der Ausgrabungen der Esztergomer Burg von Mathes János in Schrift und Bildern. Veteris Arcis Strigoniensis" (1827), (Siehe: Das Werk von Széless György erwáhnt bei den Produkten der Royer Buchdruckerei bzw. die Berichterstattung von Helisher József über das Hochwasser in Esztergom des Jahres 1838 (1839), die die treueste zeitgenössische Beschreibung der Naturkatastrophe ist. Merk­würdig sind aus literarischem und sprachfeschichtlichem Gesichtspunkt die Goethe- Übersetzung von Koszta József (1827), die Kotzebue Übersetzung von Onody Jonathan (1829), die ungarische Grammatik von Szalay Imre in slowakischer Sprache (1834), das Kleinkind- Begrüssung­staschenbuch (1827) von Szeder Fábián, die Werke von Guzmics Izidor, Majer István, Besze János, die Schriften von Pucz Antal über die Vervollkommung der Nationalsprache (1824, 1827), die Anthologie der Poesiebilder (1837—1838). In kirchengeschichlicher Hinsicht sind die slowakische Bibelübersetzungen des Esztergomer Domherrn Palkowich György (1829—1832), weiterhin der Band „Klarer Ausdruck der Sprüche des weisen Salomonis" in der Übersetzung von Vígh István (1827) herausragend. Mit der Ausgabe der Predigtensammlungen, der Zeremonie- und Handbüchern stelte die liturgische Buchdruckerei die Anspüche des Sprengels aus. Die Herausgabe von Kalendern von Beimel ist sehr bedeutend, aufgrung inlándischer und hauptsachlich Komaromer Beispiele erkanne er wohl die Popularitát und Gangbarkeit dieser Ausgabenart. Im Jahre 1822 erschien das Neue- und Alte Kalendarium. Nach dem Muster des gemeinnützigen Esztergomer Altén und Neuen Kalendariums gab er auch ein Kalendarium in deutscher Sprache heraus. Diese Ausgaben, die vermutlich bis zum Jahre 1847 existierten, kommen in Sammlungen nur selten vor. Beimel, als Buchdrucker des Primats, hat hauptsachlich auf kirchliche Bestellung gearbeitet. Die Mehrheit der Autoren kamen aus der Stadt und Umgebung bzw. aus dem grossgestreckten Esztergomer Sprengel. Die Anzahl der Exemplare ihrer Herausgaben kann man grösstenteils nur schlussfolgern. Ihre technische Durchführung, der Druck, die Verzierung und die Bindung ist mit Ausnahme einiger verzierter Ausgaben anspruchslos. Mit zahllosen Möglichkeiten hatte Beimel József seinen Lebenslauf in Esztergom und Budapest begonnen, aber diese Möglichkeit konnte er nicht nutzen. 412;

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