Esztergom Évlapjai 1988

István Huszár: Német nyelvű rezümék

Die Stadt Esztergom hat der Gesellschaft mehrere Gedenktafeln zu verdanken. So hat man z. B. 1932 am Wohnhaus des Historikers István Katona, dann im náchsten Jahr anlásslich des 250 jáhrigen Jubileums der Rückeroberung der Stadt von den Türkén zu Ehren Sobieskis an der Burgmauer eine Gedenktafel angebracht; auch wurde dem Polenkönig am Ufer der Donau ein Denkmal aufgestellt. Die Ausgrabungen auf dem Burgberg und das Herausgeben der Zeitschrift brachten neue Aufgaben mit sich; im Jahre 1938 wurde das Stefans-Jahr gefeiert, und zum 50 jáhrigen Jubileum der Gründung der Gesellschaft wurden auch schon Vorbereitungen getroffen. Man bescháftigte sich auch mit dem Gedanken einer Fusion der Archáologischen Gesellschaft und der Balassa Bálint Gesellschaft, dieser Plan aber konnte nicht verwirklicht werden. Die Gesellschaft förderte das Entstehen einer wissenschaftlicher Monog­raphie des Komoitats und der Stadt. Zu diesem Zweck entstanden zur Zeit der Jahrhundertswende einige bedeutende Wreke von Antal Pór, Sándor Feichtinger, Lajos Némethy und Vitái Rózsa, aber auch Werke anderer Mitglieder erschienen in diesen Jahren. Die geplante Monographie verliess am Ende des Jahres 1908 die Druckerei. In den 20er Jahren können wir ebenfalls den Aufschwung der Publikationen beobachten; in den Jahresbláttern erscheinen mehrere Aufsatze, Beitráge, die sich ir­gendwie mit der Geschichte des Komitates und der Stadt befassten. Die Gesellschaft war im Besitz einer wertvollen archáologischen Sammlung, deshalb gehörte es auch zu den wichtigsten Aufgaben der Gesellschaft, dieser alljáhrlich anwachsenden Sammlung ein entsprechen­des Museum errichten zu lassen. Der grösste Teil der Funde wurde im Gymnasium aufbewahrt, im Jahre 1898 hat man die Sammlung in einem leeren Raum der Bibliothek der Biözesen von Esztergom unterbringen können. Die Esztergomer waren trotzdem der Meinung, dass sie anderen, so z. B. den Komitaten Hont und Tolna gegenüber nicht vorwárts kommen. Eine der Lokalzeitungen weist darauf hin, dass es auf dem Gebiet der Kultur nicht immer aufs Geld ankommt, man muss auch einen gewissen Geschmack und Sinn für die Kultur habén. Dem Inventar nach besass die Gesellschaft eine Sammlung von 617 Stücken. Das provisorische Mu­seum in der Bibliothek konnte nicht als Lösung des Problems betrachtet werden. Damit war auch der Vorsitzende der Gesellschaft im klaren, deshalb versuchte er für das Museum eine entsprechende Lösung zu fin­den. Sein Bestreben wurde auch von der Lokalpresse unterstützt, die ebenfalls eine staatliche Subvention und entsprechende Ráume für das Museum verlangt. Im Sommer 1913 erfolgte wieder eine Reorganisation der Gesellschaft, was nun zur Folge hatte, dass man für das Museum eine Wohnung pachtete, in der das Museum eingerichtet werden konnte. Die Eröffnungsfeier erfolgte am 4. Januar 1914, und zwei Tage spáter konnte auch das Publikum zum erstenmal das neue Museum besichtigen. Nach dem ersten Weltkrieg beginnt der Kampf um das Museum vom neuen. Zuerst wurde die Sammlung im sog. Obermayer-Haus untergeb­racht; da aber dieses Haus spáter als Wohnung des Bürgermeisters in Anspruch genommen wurde, so beschloss die Leitung am 30. Dezemben 1934, die Sammlung in den Besitz des Cheistlichen Museums zu geben. 398;

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