Esztergom Évlapjai 1983

Rezümék

ISTVÁN SONKOLY: VERSE DES „SOLDATENDICHTERS" IN LIEDERN (Bálint Balassi) Die Dichtkunst Bálint Balassis, die mit italienischen, türkischen, kroa­tischen, polnischen, slowakischen und ungarischen Melodien eng ver­bunden ist, ist schon dem Zeitalter der Renaissance entwachsen, weist aber noch keine Barockwurzeln auf. Seine Gedichte sind von innerer Musikalitát durchdrungen, sie lenkten dennoch nur in geringer Anzahl die Aufmerksamkeit der Komponisten auf sich. Von den Experimenten sollen erwáhnt sein: die Oper des aus Kolozsvár stammenden Komponisten Ödön Farkas, die unter dem Titel Balassa Bálint im Jahre 1896 aufgeführt wurde; das im Jahre 1942 entstandene gemischte Chorwerk Zoltán Kodálys: Ein vergessenes Lied Balassa Bá­lints, sein Becinium, geschrieben aufgrund der Melodie „Vergib mir, Gott" und die Vertonung des Gedichtes „Es ist mir so jámmerlich." Die Reihe kann mit folgenden Werken fortgesetzt werden: János Viski schrieb seine Aenigme im Jahre 1942, ihm folgen die Júlia Lieder von Ist­ván Sárközi und Artúr Harmats Cantio bicinum und sein Tricinium auf ei­nen Vers des Dichters. Von den neuesten Chorwerken seien hier die Bearbeitung von Zoltán Gárdonyi (Oh du mein gnádiger Gott), die drei Werke von Ottó Ferenc erwáhnt; die mit Klavierbegleitung geschriebenen Stücke von Gyula Dá­vid und die von Sándor Szokolay komponierte Ode (Soldatenlied) gehö­ren auch zu den bedeutendsten Werken. VÁROSI KÖNYVTÁR ESZ7ERGOM %bOi\ 513

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