Esztergom Évlapjai 1983
Rezümék
DR. GYÖRGY MAGYAR: GESCHICHTE DER KÖRPERKUETUR UND DES SPORTLEBENS IN DER STADT ESZTERGOM VON DER NIEDERLAGE DER RATEREPUBLIK BIS ZUM ZWEITEN WELTKRIEG (1919—1939) Der erste Teil der Studie erschien in den Jahresblattern von 1981. Der vielen Vereinen, die zur Jahreswende gegründet wui'den, entwuchsen zahlreiche Sportzweige, die als Grundlage der spáteren Entwicklung des Sportlebens dienten. Der zweite Teil macht uns mit dem Sportleben der Schulen bekannt, erörtert die Entwicklung der Sportvereine und Sportzweige. Unter den Schulen traf man in dem Istitut für Lehrerbildung, in den Gymnasien der Benediktiner und Franziskaner ein vorbildliches Sportleben. Die Schüler nahmen oft mit schönem Erfolg an Landeswettbewerben teil. Neben den allgemeinen Sportzweigen wurde auch auf den Wassersport grosser Wert gelegt. In der Realschule und in den Mádchenschulen gab es ebenfalls ein den Umstánden nach geregeltes Sportleben. Von den Sportvereinen sei hier an erster Stelle der Verein MOVPj erwáhnt. Er war eigentlich der offizielle Sportverein des Regimes, dem sich dann spáter die anderen Vereine (EMTE, ETK usw.) anschlossen, besser gesagt: anschliessen mussten. Dadurch wurde die Alleinherrschaft des Vereins MOVE gesichert. Die wichtigsten Sportzweige waren Fussball, Rudersport, Schwimmen, Touristik, Ringkampf, Boxen. Besonders erfolgreich war der Rudersoort und das Schwimmen. Die Darstellung des sportgeschichtlichen Prozesses bereichert unsere Kenntnisse auf dem Gebiet Körperkultur und Sport, deren Erforschung lange vernachlássigt wurde. 509