Esztergom Évlapjai 1983

Rezümék

FERENC ZSALUS—ZAJOVITS: DAS SCHICKSAL DES ZWEITEN BABITS—GEDENKBUCHES, ODER DAS FIASKÓ EINER WAHREN UNTERNEHMUNG Nach dem Tode des grossen ungarischen Dichters und Schriftsteilers Mihály Babits wurde ein Gedenkband herausgegeben, dessen Mitarbeiter die bekanntesten Vertreter der ungarischen Literatur und die besten Freunde des verstorbenen Dichters waren. Redigiert wurde der Band von Gyula Illyés. Iván Dévényi wollte anlásslich des 20-ten Todestages (1961) oder zum Gedenken des 80 jáhrigen Geburtstages des Dichters einen zweiten Band iiber Babits veröffentlichen. Er wandte sich an die Dichter und Schrift­steller, an die Zeitgenossen von Babits und bat sie um ihre Mitwirkung. Insgesamt 36 Schriftsteller waren es, die auf das Anfragen antworteten und deren Briefantworten auch heute noch im Nachlass von Dévényi aufzufinden sind. Der Verfasser versucht im ersten Teil seiner Studie nachzuweisen, mit welcher Begeisterung der Aufruf Dévényis von den Zeitgenossen aufge­nommen wurde. Er verschweigt aber auch die Schwierigkeiten nicht, auf die Dévényi von Seiten gewisser offiziellen Stellen gestossen ist. Aus diesem Gesichtspunkt ist besonders der Briefwechsel mit Tibor Tüskés und Endre Illés wichtig. Der Band erschien nie, Dévényis Bemühungen endeten mit einem Fiaskó. Der Verlag Magvető, dessen Aufgabe es war, für das Erscheinen des Bandes zu sorgen, gab schliesslich die Manuskripte mit der Begründung zurück, dass der geplante Band das Niveau des er­sten Gedenkbandes nicht erreichen würde. Merkwürdiger Weise aber erschienen doch die damals entstandenen Studien im Druck — ausgenommen mit einer —, nur nicht in einem Band. Und dies scheint mit der Begründung des Verlages nicht überein­zustimmen. 502

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