Esztergom Évlapjai 1983

Rezümék

DR. ÁRPÁD SZÁLLÁSI: BABITS—DEDIKATIONEN Der Verfasser ist im Besitz einiger Babits—Werke, die der Schriftsteller und Dichter mit einer Widmung und Unterschrift versehen hat. Ám An­fang des Jahrhunderts war das Autogrammgeben noch nicht allgemein verbreitet, deshalb habén die Babits—Dedikationen auch immer eine persönliche Note. Die Dante—Übersetzung (Purgatórium) widmete er dem Akademiker Lajos Dedek Crescens, der in Esztergom als Historiker in lateinischer Sprache tatig war. Dr. Rezső Soó, dessen Name auf der Seite eines Romans zu finden ist, war ein weltberühmter Botaniker, der sich aber auch sehr für die Literatur interresierte. In den 30er und 40er Jahren hielt er sich öfters in Esztergom auf. Dem Theaterdirektor Sándor Hevesi überreichte er den König Oedipus, und zwar „mit einem warmen Handdruck". Hevesi sorgte damals für die Aufführung des Sophokles—Stückes. In einem anderen Werk: Zwei Kritiken finden wir als Widmung drei Zeilen in klassischer Form und ein Autógramm. Es ist ein konvergierter Ausdruck des überheblichen Geistes und der demütigen Seele. Die Übersetzungen lateinischer Hymnen: Amor Sanctus waren vielleicht ein Weihnachtsgeschenk an einen Verwandten; Schade, dass der Name spáter gestrichen wurde. Die letzte Unterschrift steht auf der Aufnahmebestátigung eines Schülers, die von Babits, dem Gymnasial­lehrer ausgestellt wurde. Es ist die Bemerkung des Verfassers, dass Babits — anderen Dichtern, Schriftstellern gegenüber — zum Schreiben immer eine dunkelbraune, kreolfarbige Tinte benutzte. 500

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