Prokoppné Stengl Marianna: Esztergom belváros

Habsburger. Erst lm Jahre 1820 kam der unga­rische Erzbischof aus dem Exil nach Esztergom zurück. Nach Beseitigung der Trümmer der einstigen Kathedrale aus dem Mittelalter konnte man mit dem Bau der heutigen Basilika beginnen, welcher annähernd 50 Jahre lang dauerte. Die königliche Stadt wurde von den Esztergomer Handwerkern und Handelsleuten mit solchem Elan wiedererbaut, dass im Jahre 1777 schon 717 barocke Häuser standen. Der Im 18. Jahr­hundert In ganz Europa blühende Barockstil entsprach auch dem Lebenswillen der Esztergo­mer Bürger. Durch die grossen Hochwasser von 1838 und 1876 entstanden leider so gewaltige Schäden, dass die meisten Häuser im klassizis­tischen Stil um- bzw. wiedererbaut wurden. Ei­nen neuen Aufschwung erhielt die Stadt während der Romantik und später , zur Jahrhundertwen­de, während des Historismus. Im 20. Jahrhun­dert bauten die Esztergomer schon bewusster, indem sie bemüht waren, den historischen Stadt­kern zu erhalten. Unseren Spaziergang beginnen wir am einstigen nördlichen Stadttor, dem heutigen Sitz von GRAN TOURS Reisebüro der Stadt Esztergom. Dieses barocke Gebäude wurde Anfang des 19. Jahr­hunderts umgebaut und mit den klareren Linien des Klassizismus versehen. Von hier aus sieht man schon das barocke Rathaus der Stadt. Die­ses, den ganzen Platz beherrschende Gebäude zeugt von der Liebe und dem Geschmack der Bürger, wenn es um ihre Stadt geht. Vier bekann­te Mitglieder der Esztergomer Maurergilde er­bauten dieses Gebäude zwischen 1771 und 1773 108

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