Bélai Iván [et al.]: Köztéri alkotások
VI. Utószó
25. Dreifaltigkeitssäule. Steht am Széchenyi-PIacz im Park vor dem Rathaus. In Ungarn errichtete man in fast jeder Stadt der Dreifaltigkeit, der Jungfrau Maria oder dem Hl. Johann Nepomuk Statuen. Auch Esztergom stellt hierbei keine Ausnahme dar. So wurde 17x0 mit dem Pester Bildhauer András Rieder (Ridter) die Vereinbarung für die Anfertigung einer Scatuengruppe »Maria Krönung durch die Dreifaltigkeit« getroffen, 1723 wurde sie errichtet, 1837 und 1856 renoviert. Am Ende des Jahrhunderts mußte sie in so schlechtem Zustand gewesen sein, daß man beschloß eine neue, größere Dreifaltigkeitssäule zu errichten, womit man György Kiss beauftragte. Von der alten Säule ist uns bloß die Säule und die Votivtafel bekannt. Die Tafel wurde in die rechte Außenwand der Innenstadt-Kirche eingemauert. Die Säule trägt die Hl. Wendelin-Statue neben der Rundkirche (Bild 13). Die jetzige Dreifaltigkeitssäule fertigte György Kiss aus weißem Kalkstein bis zum Jahre 1900 an. Auf dem mächtigen, dreieckigen Sockel stehen die ganzfigürlichen nahezu lebensgroßen Statuen des Hl. Stephan, des Hl. Ladislaus und der Hl. Elisabeth. Über dem dreistufigen Postament hat man eine Altarplatte, des weiteren predellaartig drei Metallreliefszenen -Vajks Krönung, Ehrerbietung der ungarischen Heiligen vor dem Altarsakrament, Predigender Pázmány-ausgestaltet. Darüber in einem von drei Säulen gebildeten Baldachin drei Statuen: die Gottesmutter der Ungarn, Hl.Rochus und Hl. Wendelin. Auf dem Dach des Baldachins, gleichsam wie auf einem Thron, die Dreifaltigkeit. Die Gesamthöhe des Kunstwerks beträgt 9m. 26. Emailliertes Wappenschild. Auf dem Esztergomer Brückenkopf der Mária-Valérie-Brücke. Die Brücke wurde 1896 errichtet, an ihrer Einweihe nahm auch Franz Josef teil, nach dessen Tochter die Brücke benannt wurde. Es stellt das Wappen des ungarischen Königreichs dar. 27. Relief des Schützenvereins. Dieses Fassadenrelief dürfte zur Jahrhundertwende angefertigt worden sein. Zwei geflügelte Löwen halten das zwei gekreuzte Gewehre und in der Mitte eine Zielscheibe darstellende Wappen. Das Gebäude -in der heutigen Petőfi Str. 42- wurde 1864 eingeweiht.