Bélai Iván [et al.]: Köztéri alkotások

VI. Utószó

na, darunter liegt ein Totenkopf. Sebestyén Kitzenberger, Bürger und Stein­metz der Stadt Esztergom, ist hier bestattet. Vier Jahre nach seinem Tode ließ seine Gemahlin Krisztina Anna dieses Kreuz gemäß dem Wunsch ihres Mannes errichten. 219. Auf dem Soldatenfriedhof steht ein Holzkreuz, dessen Original im Laufe der Zeit vermoderte. Die Schüler der Balassa-Bälint-Grundschule er­richteten an seiner Stelle 1974 unter Anleitung ihres Lehrers Mihály Mezei ein neues Kreuz. Das Holzmacerial stellte die Försterei zur Verfügung, die Zimmermannnsarbeir führte der Zimmermann Antal Gál kostenlos durch. Nach Einbruch der Dunkelheit wurde es auf einem Pferdewagen gut unter Laub versteckt zum Friedhof transportiert und dort aufgestellt. 220. Die zur Zeit des Unabhängigkeitskampfes im Esztergomer Lazarett verstorbenen Heimatsverteidiger und Kaiserlichen Soldaten wurden an einen extra für diesen Zweck bestimmten Platz bestattet. Am Soldatenfried­hof ruhen 604 Honveden und 175 österreichische Soldaten versöhnt in einem Massengrab. 1998 setzte die Stadtverwaltung den Zaun instand und stellte am Massengrab sechs Kreuze auf. 221. Am 21. März 1992 errichtete der Kulturverein Esztergom am Sattel des Szamár-Berges ein Gedenkkreuz. Das Kreuz wahrt das Andenken an die in den letzten Monaten des 2. Weltkrieges in den Kämpfen in der Umgebung des Szamár Berges gefallenen ungarischen Helden. Seitdem wird jedes Jahr im März eine Gedenkfeier abgehalten und am Kreuz Kränze niedergelegt. 222. Neben dem Heckenzaun der Szentgyörgymezöer Friedhofsparzelle am Ende der Gruftenreihe bekamen die Nonnen aus der Wasserstadt Plätze für ihre Verstorbenen. Auf den Gräbern befinden sich ca. 70 gleiche Kunst­steintafeln mit dem Namen der verstorbenen Klosterschwestern und der Jahreszahl ihres Todes. Vor den Gräbern steht ein weißes Steinkreuz mit der Inschrift: Friedhof der Nonnen aus der Wasserstadt. 1999 Wurde die Parzelle mit einer 70 cm hohen Ziegelmauer umfriedet, auf der die Kunststeintafeln ange­bracht wurden. Hinter dem Kreuz errichtete man ein Columbarium. 120

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