Ernst D. Petritsch: Ergänzungsband 10/1. Regesten der osmanischen Dokumente im Österreichischen Staatsarchiv. Band 1: 1480-1574 (1991)

Regesten

80 Emst Dieter Petritsch Ähnlichlautender Befehl wie an die Szekler (n. 182). Lat. Übers, (t, Penge mit Goldstaub, Papierwachssiegel abgefallen): Hungarica 425 Konv. B. fol. 50f. 188 1552 August 2-11, Konstantinopel 959 ga'bän 11-20, Kostantiniye Süleymän I. an die Richter von Zibin (Hermannstadt) Gibt bekannt, daß mit der Niederwerfung der siebenbürgischen Empörung und mit der Vertreibung der österreichischen Truppen der Wesir Ahmed Pascha, der bereits Teme§vär erobert hat, sowie der Wojwode von Bogdán (Moldau, Stefan Rare$), beauf­tragt worden sind. Befiehlt, sich dem Wesir bedingungslos zu unterwerfen, ihn zu un­terstützen, alle Festungen zu übergeben und das fremde Heer zu bekämpfen; dann soll den Siebenbürgem verziehen und ihr Leben und Besitz geschützt werden. Falls sie je­doch diesem Befehl nicht nachkommen sollten, seien sie an Verwüstung und Zerstö­rung ihres Landes selbst schuld. Die Hauptverantwortlichen für Verrat und Abfall, brätä (Bischof Martinuzzi) und Petrovik (Peter Petrovic) haben ihren gerechten Lohn bereits empfangen. Osman.-türk. Orig. (Fermän 56,5 x 21,5 cm, Tinte und Tugra mit Goldstaub, hüve, Adresse auf der Rückseite Zibin kal'esi birolanna): U. - Druck: Schaendlinger Schreiben Süleymäns 2 28f n. 15 (Faks., Transkr., dt. Übers.). 189 1552 August 2-11, Konstantinopel Süleymän I. an die Richter von Säzisebe§ (Mühlbach) Gleichlautender Befehl wie oben n. 188. Osman.-türk. Orig. (Fermän 58 x 21,5 cm, Tinte und Tugra mit Goldstaub, hüve, Adresse auf der Rück­seite Säzi ve sebe§ birolanna): U. - Druck: Schaendlinger Geschichte Süleymäns 2 29f n. 16 (Faks., Tranksr.). 190 1552 August 2-11, Konstantinopel Süleymän I. an die Richter von Bistrlc (Bistritz) Gleichlautender Befehl wie oben n. 188. Osman.-türk. Orig. (Fermän 58 x 21,5 cm, Tinte und Tugra mit Goldstaub, hüve, Adresse auf der Rück­seite Bistric birolanna): U. - Druck: Schaendlinger Schreiben Süleymäns 2 30f n. 17 (Faks., Transkr.).

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