Leo Santifaller: Ergänzungsband 2/2. Festschrift zur Feier des 200 jährigen Bestandes des HHStA 2 Bände (1951)

V Vorwort Der erste Band der „Festschrift zur Feier des zweihundertjährigen Bestandes des Haus-, Hof- und Staatsarchivs“ ist termingerecht zum Tage der Festfeier, am 21. September 1949, erschienen. Dieser erste Band behandelte die Gebiete der Archivwissenschaften, der Paläographie und Diplomatik, der Heraldik und Genealogie sowie der Quellen und der Quellenkunde des Mittelalters und der Neuzeit und zählte 48 Aufsätze auf insgesamt 803 Seiten. Der zweite Band sollte im Laufe des Jahres 1950 erscheinen. Zeitbedingte Schwierig­keiten haben das Erscheinen einige Monate verzögert. Der ursprüngliche Redaktionsplan vom Jahre 1949, wie er in den „Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs“ Band II, 1949, Seite 64 ff. veröffentlicht wurde, hat in der Zwischenzeit einige Änderungen erfahren: Einzelne Autoren haben ihre Beiträge zurückgezogen und dieselben seither an anderer Stelle veröffentlicht, mehrere Aufsätze mußten wegen ihres allzugroßen Umfanges vorläufig zurückgestellt werden — wir hoffen aber, dieselben später in den „Mitteilungen des Öster­reichischen Staatsarchivs“ abdrucken zu können. Wir freuen uns aber, daß es trotz aller durch die äußeren Verhältnisse hervorgerufenen Schwierigkeiten doch gelungen ist, nunmehr den zweiten Band mit 34 Beiträgen im stattlichen Umfange von 559 Seiten vorlegen zu dürfen. Dieser zweite Band enthält folgende Wissenschaftsgebiete: Rechts-, Verfassungs- und Wirtschaftsgeschichte, Kirchengeschichte, allgemeine und österreichische Geschichte und Kunstgeschichte. Und dann haben wir zu danken: Unser Dank gebührt allen verehrten Mitarbeitern für die wertvollen, das Österreichische Staatsarchiv ehrenden Beiträge — und für die verständnisvolle Geduld, mit der sie das Erscheinen des zweiten Bandes erwartet haben. Unser ganz besonders herzlicher Dank aber gebührt dem Bundeskanzleramt, dessen Munifizenz und hochherziges Verständnis das Erscheinen der nun in zwei mächtigen Quartbänden vorliegenden Festschrift ermöglicht haben. Wien, zu Pfingsten 1951. Leo Santifaller.

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