AZ EGYETEMI KÖNYVTÁR ÉVKÖNYVEI 12. (Budapest, 2005)

I. Az Egyetemi Könyvtár gyűjteményéből - Beregszászi Magdolna: Egy Suetonius-kódex rejtélye, avagy ki a nyitrai corrector

Egy Suetonius-kódex rejtélye... ist er ohne Zweifel, ein wichtiges Werk der ungarischen und der europäischen humanistischen Kultur, der es verdient, nicht nur aus textkritischem Aspekt betrachtet zu werden. Der Grund, weswegen dieser Codex interessant sein mag, fuhrt also vom Rätsel um die Herkunft herum bis zu den zahlreichen Emendationen und Glossen auf seinen Seiten hin, die mindestens von 3 eher aber von 4 verschiedenen Personen stammen, und hauptsächlich in den ersten drei Biographien vorkommen. Nur eine Schrift konnte sicher identifiziert werden . Die Herkunft wirft also eine Reihe Fragen auf, die vorläufig noch nicht zweifellos beantwortet werden können. Was die Personen der Emendatoren anbelangt, so kann eine eindeutigere Antwort gegeben werden, die Eintragungen im Codex stammen zwar von verschiedenen Händen, aber die Schreibweise vom Kardinal Vitéz läßt sich trotz alledem mit großer Sicherheit identifizieren. Auf Grund dessen, kann behauptet werden, daß der Sueton-Codex im Gegensatz zu den bisherigen, allgemein akzeptierten Meinungen, keine originelle Corvina sondern ein Codex aus der Bibliothek vom János Kardinal Vitéz ist und nur später, erst nach dem Tod des Kardinals mit vielen anderen Codices in die königliche Bibliothek kam. Dafür spricht u.a., daß Vitéz seinen Namen zwar nicht eingetragen hatte, doch wenn man die Schriften vergleicht, sicher sein kann, daß er das Werk mehrmals durchgelesen und mit persönlichen Bemerkungen versehen hatte. Wir nehmen an, daß die Possessor-Eintragung deswegen fehlt, weil das Buch aus seiner eigenen Bibliothek stammte und er hielt es für nicht wichtig die Tatsache festzuhalten, daß er es emendiert hatte. 33

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