Az Egri Ho Si Minh Tanárképző Főiskola Tud. Közleményei. 1987. (Acta Academiae Paedagogicae Agriensis : Nova series ; Tom. 18/11)

Marga Schmidt — Wolfgang Zillmer: Erste ergebnisse der Forcshun-gen zur Erhöhung der geistigen Aktivität der Schüler im Mathematikunterricht

- 146 ­2. Welche Faktoren beeinflussen die Schüleraktivität positiv bzw. negativ? Wir führten im Schuljahr 1984/85 in Erfurter Schulen Hospitationen in Mathematikstunden durch. Es wurden dis Klassenstufen 2 bis 10 in sehr unterschiedlichem Umfang erfaßt. Insgesamt wurden 133 Stunden hospitiert. Diese Hospitationen erfolgten nach einem einheitlichen Schema und wurden von einer Gruppe von etwa drei Mitarbeitern und 15 Studenten durchgeführt. Nach der hospitierten Stunde wurde kollektiv ein Protokoll unseren Vorgaben entsprechend erstellt. Auöerdem wurde ein Auswertungs­bogen, auf dem verschiedene der Zielstellung der Praxis-analyse entsprechende Aspekte erfaßt wurden, zu jeder Stunde ausgefüllt. Durch diese Aspekte sollten Antworten auf folgende Fragen gefunden werden: Aspekt 1: Waren in den Mathematikstunden Motivierungen und Zielstellungen/ /Zielorientierungen enthalten und welche Wirkung bzgl. der Schüleraktivität üben diese aus? Aspekt 2: Mit welcher Häufigkeit traten in den Mathematikstunden die einzelnen Unterrichtsmethoden auf und welchen Einfluß haben einzelne Unterrichtsmethoden wie Lehrervortrag oder Unterrichtsgespräch auf die Aktivität der Schüler? Aspekt 3: In welchem Maße erfolgte die Aktivierung der Schüler durch problemhafte Unterrichtsgestaltung bzw. durch innere Differenczierung? Aspekt 4: Welchen Einfluß üben allgemeine Qualitätsmerkmale des Unterrichts (wie bewußte disziplin, Führungsstil und Lehrerpersönlichkeit, Gestaltung der sozialen Beziehungen) auf die Schüleraktivität aus? Aspekt 5:

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