Az Egri Tanárképző Főiskola Tudományos Közleményei. 1966. (Acta Academiae Paedagogicae Agriensis ; : Nova series ; Tom. 4.)

I. Tanulmányok az oktatás és nevelés kérdéseiről - Nagy Andor: A televízió esztétikai kérdései

[21] L.: Donatov és Leontyev: I. m. [22] Lelkes Éva: Egy új és mostoha műfaj a televízió. Valóság, 1861. II. 73—76. [23] A TV-játékok és egyéb műsorok folytatására igen nagy lehetőség van, hisz a televíziónézők fluktuációja minimális. Ugyanakkor igen nagy előnyt je­lent a folytatásos műsorok aktivizáló ereje! [24] Jean-Luc Dejeau: Az ablak és a tükör. Cahiers du Cinéma, 1961. 118. Kül­föld szakemberek a Rádió és Televízió művészeti kérdéseiről. Bp., 1965. [25] Rawlings, M.: Változtassuk meg a TV-vel szemben elfoglalt álláspontunkat. Visual Education, 1964. febr. 17. [26] Janina Koblewska-Wroblowa: Film az oktatásban. 171. Filmművész Szövet­ség, 1963. ANDOR NAGY FRAGEN DER AESTETIK DES FERNSEHENS — Kurze Zusammenfassung — Im III. Band der wissenschaftlichen Abhandlungen der pädagogischen Hochschule in Eger ist ein Artikel des Verfassers unter dem Titel: „Erziehung zum bewussten Fernsehen" erschienen. Die vorliegende Arbeit ist eine Fort­setzung des gennanten Artikels. Der im vergangenen Jahr erschienene Artikel wollte zeigen, welche die Gründe der schnellen Verbreitung des Fernsehens seien, was für einen Eindruck das Fernsehen auf Kinder und Erwachsene aus­übt, und womit man seine Wirkung erklären kann. Als Konklusion konnten wir feststellen, dass man zum Erreichen der beabsichtigten Wirkung die Fernseher zur richtigen Beurteilung und Wahl der Programme erziehen müsse. Die jetzt vorliegende Abhandlung sucht die Antwort darauf, welche die spezielle Merkmale der Sprache des Fernsehens seien, was für spezielle aesthe­tische Probleme das Fernsehen innehat und sie will uns davon überzeugen, dass die Fernseher mit der speziellen Formenwelt des Fernsehens Bekanntschaft machen sollen. Es gibt Meinungen, nach denen das Fernsehen keine selbstständige Sprache, keine selbstständige Aestetik besitzt. Laut dieser Meinungen ist die Sprache des Fernsehens nichts anderes, als eine Mischung, eine Synthese verschiedener an­deren Kunstgebiete. Daraus folgt, dass man zum aesthetisch bewussten Fern­sehen nur die naheliegenden Kunstgebiete, hauptsächlich die Filmkunst, kennen soll. In diesem Falle gibt es aber leider auch viele Schwierigkeiten, da die visu­elle Kultur der grossen Massen, des Publikums ziemlich niedrig steht. In der Schule wird die Film-aesthetik nicht unterrichtet, und in den Lehrerseminaren und pädagogischen Hochschulen werden die künftigen Lehrer vom Fach „Film­ästhetik" nicht ausgebildet. Darum wäre es sehr nützlich, die Filmpädagogik und Fernsehpädagogik in die pädagogischen Instituten einzuführen, und danach die Filmästhetik auch in den Schulen zu behandeln. Die Abhandlung überprüft die Verbindungen zwischen der Formenwelt des Films, des Radios und des Fernsehens, dann werden die spezifischen Merkmale des Fernsehens konkretisiert. Das Fernsehen ist im engen Sinn eine „human­zentrische" Kunst, darum hat der Premier Plan eine grosse Rolle im Fernsehen. Das Erscheinen des menschlichen Antlitzes ruft eine grosse Wirkung hervor. Das Fernsehen ist vielleicht am meisten geeignet, den Nachdenkenden, Fühlenden Menschen visuell, künstlerisch darzustellen. Dann werden noch folgende Fragen behandelt: der Zeitraum der Bilder, der elektronische Schnitt und das Fernsehspiel, als spezielle Kunstart, in wel­chem alle wesentlichen aesthetischen Merkmale vorhanden sind. Zuletzt werden noch die Kinderprogramme analysiert. Der Verfasser ist der Meinung, dass das behandelte Problem noch lange nicht erschöpft sei, da die spezielle Formenwelt des Fernsehens in unserer Zeit sich noch von Tag zu Tag entwickelt und sich immer noch bereichert. 135

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