Gazdasági jog, 1940 (1. évfolyam, 1-10. szám)
1940 / 9. szám - Külföldi részvénytársaságok cégvezetői
Der Staatevoranschlag für das Jahr 1941. In dem Voranschlag des ungarischen Staates für das Jahr 1941, der für das Staatsgebict vor dem Wiener Schiedsspruch vom 30. August 1940 zusammengestellt wurde, sind Einnahmen in der Höhe von 2084 Millionen Pengő und Ausgaben in der Höhe von 2036 Millionen Pengő vorgesehen, sodass sich ein Fehlbetrag von 48 Millionen Pengő ergibt, der ran 43% geringer ist, als im Vorjahre. Sowohl die Ausgaben, als auch die Einnahmen sind gestiegen ; unter den Ausgaben wurde die Erhöhung der Personalauslagen durch eine gewisse Erweitung des Personalstandes und Gehaltserhöhung verursacht, wáhrend die Dotierung des neuerrichteten Landesfonds für Volks- und Familienschutz mit 60 Millionen Pengő unter anderen zur Erhöhung der Sachausgaben führte. Unter den Einnahmen erscheint der Ertrag der Körperschaftsteuer um 100% höher und auch der Ertrag der Einkommensteuer ist höher veranschlagt, was durch die in diesem Jahre durchgeführte Reform der Körperschaftsteuer und der übrigen direkten Steuern ermöglicht wurde. — Der Finanzminister kündigte im Rahmen seines Finanzexposés die Einbringung der folgenden Gesetzentwürfe an : über die Erhöhung der Gebühren ; über die Reform der Erbschafts- und Schenkungssteuer, welche dié Anzahl der Kinder weitgehend berücksichtigen wird ; über die Einführung einer Wehrdienstbefreiungsabgabe ; über die Einfülirung einer Konjunktursteuer und schliesslich über die Reform der Luxussteuer. Adam Schmidt Ausser den obigen Artikeln bringen wir in der Umschau der NovemberNummer eine Zusammenfassung der wirtschaftlichen Rechtsprechung ( Tibor Pcthő), weiters Aufsátze über das rumánische Handelsrecht in Siebenbürgen (Ernő Bartal), über die Prokuristen der auslándischen Aktiengesellschaften (Guido Gündisch) und schliesslich, über die Exekution auf das Nutzniessungsrecht an Liegenschaften (Sándor Berindán). RECHTSSCHÖPFUNG — LEGISLATURE Die Rubrik entháít eine Besprechung der im Monat Október in Kraft getretenen wirtschaftlichen Rechtsnormen und anderer Verfügungen. (Me.) LITERATUR — LITÉRATURE Paolo Greco: II contratto di Lavoro. Torino. 1939. L'autore, professore all'Universitá di Torino nella sua opera si occupa del diritto di lavoro fascista, cioé dei fenomeni di diritto riguardanti il lavoro e le condizioni di lavoro. — II libro contiene non soltanto le ricerche teoretiche dello scienziato, ma é pure di grandissima utilitá dal lato pratico per qualsiasi probléma del diritto di lavoro. Trattando nei piü minuziosi dettagli il suo téma, indicando prospettive storiche e filisofiche, il libro emerge dal quadro della letteratura nazionale e puő esser considerata un'opera notevole della letteratura giuridica internazionale. Ausser der Rezension der im Inhaltsverzeichnis angeführten wirtschaftsrechtlichen Werke gibt diese Rubrik einen Überblick der Zeitschriften. 62925. — Révai-nyomda, Budapest. F. k.: dr. Szende Tibor