VJESNIK 21-22. (ZAGREB, 1920.)
Strana - 189
189 III. Стара Градишка, 5. јануара 1808. Инспектор Котвиц јавља баропу Симбшену новости us Восне. Vermög eingegangenen Nachrichten eines AmtsFreundes von Panialuka, solle zwar der Bassa von Trawnik in die Gegend von Sarajevo, wo aber der eigentliche Ort nicht angezeigt ist, mit seiner ganzen Dienerschaft und Habe abgereist seyn, jedoch wüste man noch nicht zuverlässig, ob derselbe seines Gouvernements enthoben sey auch kann der Amtsfreund nicht zuverlässig angeben, ob ein an derer an seinen Platz (welches die ansehnlichem Türken wünsch ten) kommen wird, indeme nur ein Bassa als einstweiliger Stellver treter des erstem zu Travnik erwartet wird. Nebst dem wird auch bestätiget, dass vermög einen grossherr lichen Firman alle Türken zum Aufbruch eingeladen worden, bis nun ist aber noch unbekannt, wann, und wohin sich dieselben begeben sollen. Soviell ist aber gewis, dass die Türken wenig Lust zeigen diesen Befehl pünktlich zu erfüllen. Nach der Abreise des Gouverneurs von Travnik solle auch der sich daselbst befindliche französische Consul zur Abreise von dan nen angeschickt haben, welches aber von denen daselbstigen Türken behindert und auf keine Arth zugelassen worden wäre. Nach der Spere des Handels zu Kostainitza sollen mehrere bosnische Handelsleute den Weeg gegen Livno zu denen Franzosen eingeschlagen haben, wo dieselben ihr Borstenvieh auf der Stelle gut angebracht haben sollen und gegenwärtig sind mehrere bosnische Unterthanen beschäftiget, denen Franzosen mit dieser Vieh Gattung in hinreichender Quantität genüge zu leisten. Rasteil Amt Alt Gradišća, am 5. Jenner 1808. Kottvitz, Rastell Inspector. i t Konuja. Број 29. TV. Земун, 5. јануара 1808. Joeau Лацко реферише обрштару Uepcy новости из Србије. An den Herrn Obristen von Perss. Ich eile Euer etc. jene Mittheilung zu machen, welche mir gestern bey meiner Dienstes Versendung zu Bcllgrad von einem sehr rechtschaffenen Kaufmann und gut gesinnten k. k. Unterthan im Vertrauen unter der Bedingnis einstweilen wenn möglich seinen Namen zu verschweigen, beygebracht ward.