VJESNIK 21-22. (ZAGREB, 1920.)
Strana - 167
167 im ganzen Collos gegen dem schwachen Cordon des Peter Moller in Anzug gesezt und belagerte denselben in seinen Verschanzungen bey 5 Tagen. Endlich kam der Poppa Luka mit einigen tausend Mann Serviern (die Anzahl wurde nicht gesagt) um die eingeschlossenen Servier zu entsetzen. Hier begann eine mörderische Schlacht, wobey die Servier zwar den Sieg davontrugen und den Feind über die Drina gejagt, allein einen beträchtlichen Verlust erlitten haben. Der Erzähler sagt und bestimmt den servischen Verlust auf 500 Tode und soviel Verwundete, es kann aber gewiss das Duplum davon als Wahrheit angenommen werden. Der türkische Verlust nach eige nem Geständniss des mehr besagten Kness ist wenig beträchtlich. Auser dem obigen Verlust von der servischer Seite sind durch die Türken 10 Dörfer geplündert, das Vieh und viele Menschen in die Gefangenschaft geschlept worden. Der Kness Vesso war nicht selbst bey dieser Schlacht und so hat derselbe nicht die volle Känntniss hievon, den es ist nicht be stimmt, an welchem Tage und bey welchem Ort diese Schlacht vor gefallen ist. Morgen wird der am lezten Sonntag den 18. vorigen von Belgrad ausgezohene Secours zurück und damit auch die Comman danten und der Stephan Xivkovich erwartet, von deme man das Um ständliche vernehmen kann. Semlin, den 23. October 1807. Johann Lazko. Оригинал. Број 20 L LXXXIX. Петроварадин, 26. октобра 1807. Барон Симбшен јавља надвојводи Лудвигу новости us (Јрбије. Es hat der szemliner Militair Commandant Obrist Perss gemeldet, dass man auf die baldige Abreise des'russischen General Consuls Rodofinikin von Bellgrad, obgleich in dem Kundschafts Rapport vom 21. der nehmliche Obrist berichtet die Überkommung des Oberbefehls über die Servier demselben soll angetragen worden sein, Rechnung machen könne und stützt diese Vermuthung auf die Aussage eines der Leute jenes General Consuls, welcher ein Muster feines Tuch von dem Dollmetsch Deodatto erbat und als er es ihm brachte, ihm mit vieler Freude erzählte, sein Principal habe ihm gerathen, lieber zu Jassy sich ein Tuch und keins mehr im Bellgrad zu erkaufen. Der Dollmetsch hatte dem Herrn von Rodofinikin 2 mit der Post angekommene Briefe überbracht. Der eine war von Kronstadt und