VJESNIK 19. (ZAGREB, 1917.)
Strana - Sveska 3. i 4. - 265
да љему није ништа иознато о тој молби српског народа, да му не може дозволити одлазак на кордон нити у опне у подручје петроварадинске регименте и да о иотнори срнским устаницима не може бити ни говора. 16 ) werden könne und er sich desshalb an das slavonische General Commando zu verwen den habe. Hiernach sey er nun herabgereiset und bitte den InterimsKommandirenden Herrn Generalen unterthänigst: 1. ihm eine gnädige Auskunft zu ertheilen, ob von der servischen Nation ein Schreiben an Seine Majestät den Kaiser eingelangt und was damit geschehen sey; 2. ihm zu erlauben, sich an den Cordon zu begeben und mit seinen jenseitigen Bekannten und Vertrauten sich zu besprechen, endlich 3. zu gestatten, dass die Servier heimlich mit Waffen und Munition unterstützt würden, wobei er sich sowohl bei der Besprechung dergestalten, verkleiden als auch die Hinüberschaffung der Munition besorgen wolle, dass es den Türken schlechterdings nicht zur Kenntniss gelangen könne. Übrigens müsse er noch die Versicherung beifügen, dass die servische Nazion die in nigste Ergebenheit für das erlauchte Kaiserhaus von Österreich trage, sich zu allem Ge horsam und Diensten mit Willen und Freuden erbiete und dass er überzeugt sey, es würden in baldem allerhöchste Befehle zur Unterstützung der Servier erfolgen, indem die hohe k. k Hofkriegsrath hiefür wäre und auch Seine Majestät diesem unglücklichen Volke Ihre allerhöchste Gnade zuzuwenden und es unter seinen mächtigen Schutz zu nehmen geneigt seyen. Womit das Protocoll geschlossen und durch die Unterschriften der Gefertigten beglaubigt wurde. Von Stockmayer, Feldkriegssekräter als Protocollführer, Koch, Generalauditor". 1B ) Исказ протин пошље Сигентал ратном савету и пропрати 18. јула овим речима: „Aus dem genorsamst angebogenen Aufnahms-Protocoll wollen Euer etc. in Gnaden ersehen, was der von Wien zurückgelangte ehemalige Protopopp Mathias Nenadovich zu Valjevo in Servien vorgebracht hat. Dieses Verlangen, wie solches das Protocoll enthält, streitet geradezu gegen die von mir gleich anfänglich getroffenen, von Euer etc. auch gut geheissenen Maassregeln und gegen die hohen Reskripte von 23. Mai b 203, 28. nämlichen Monaths b 207, 2. Juny b 214 und 5. laufenden Monats und ich halte mich daher berechtigt, die sämtlichen Angaben dieses Protopoppen in Zweifel zu ziehen, da auch nicht der mindeste Fingerzeig Euer etc. denselben eine Grundhältigkeit oder Wahrscheinlichkeit giebt. Was übrigens das von demselben in seiner Angabe berührte neuerliche Schreiben der servischen Nation an Seine Majestät den Kaiser betrifft, so ist mir keines zugekommen, doch weiss ich, dass ein derlei Schreiben mit Anfang gegenwärtigen Monats in Pancsova übergeben wurde, welches Euer etc. durch den Weeg des bannatischen General Commando wahrscheinlich bereits zu Händen gelangt seyn wird. Überdiess ist mehrberührte Protopopp der nämliche, dessen ich in meinem gehorsamsten Bericht vom 15. Juny laufenden Jahrs praesid. 379 als eines der Haupturheber und Leiter des servischen Aufruhrs zu erwähnen die Gnade hatte. Aus allen diesen Rücksichten habe ich daher Nenadovich den Bescheid ertheilt, 1. dass mir von einem neuerlichen Bittgesuch der servischen Nation an Seine Majestät den Kaiser nichts bekannt sey; 2. ich ihm keineswegs erlauben könne, sich zur Besprechung an den Cordon zu begeben, er sich vielmehr wohl hüten möge, auch nur den peterwardeiner Regimente Bezirk zu betretten, wenn er sich nicht die Zurückschaffung auf eine unangenehme Weis, aussetzen wolle, vielweniger aber 3. von einer Unterstützung mit Waffen und Munition die Rede seyn und solche stattfinden könne, da nach den mir zugekommenen höheres Befchlch die Servier auf gar keine Art Unterstützung oder selbst Schutz erhalten dürfens. Zugleich gebe ich dessen Personsbeschreibung dem peterwardeiner Regiment und semliner Militärkommando zur genauensten Invigilirung auf denselben mit der Weisung hinaus dass er, wenn er in ihrem Bezirk betreten wurde, unter Bedeckung hieher zurückzusen-