VJESNIK 1-2. (ZAGREB, 1915.)
Strana - Sveska 3. i 4. - 251
251 mich mit der Phleg Senasetcshach oder mit ainer anndern so guetten als Senasetcshach ist, genedigklich versehen. Desgleichen wann sein Mayestat Fryaul erobert, das sein Mayestat mir von den verfallen con fiscierten vnd Rebellen Guettern vngeuerlich bis in vierhundert Gulden reinisch jarlicher Guldt genedigklich verleihen, dagegen ich mich auch meiner Schulden des altn hungerischen auch des nechstuerganngen venedigischen Kriegs, so sein Mayestat mir deshalben zu thuen schuldig sein möchte, nachlassen vnd begeben solle, laut seiner Mayestat Brief mir darüber geuertigt, das ich darauf seiner Mayestat zuegesagt vnd versprochen hab, wissentlich mit dem Brief. Also wann sein Mayestat sollichs alles erobert vnd mir als obstet zuestelt, das ich furter zu seiner Mayestat oder derselben Erben sollicher obberuenter meiner Schulden halben kainen Zuerspruch, sonnder mich derselben hiemit gentzlichen verzigen haben will, alles trewlich vnd vngeuerlich. Des zu warer Vrkundt hab ich mit Vleyss erbetten den edlen meinen besonn der lieben Frewnndt Jorgen, Herrn zue Buechaim, Erbtruchsessen in Osterreich, das er sein Innsigl Zue gezewgknus, doch in seinen Erben vnd Insigl on Schaden hieran, gehanngen hat, darunder ich mich ver pindt, alles das, so obstet, war vnd stet zu halten. Besthehen zu Augs purg, am sybenden Tag des Monats Apriliis. Nach Cristi Gepurt tausent funffbundert vnd im zehennden Jare. Original. Listina na pergamentu. Pečat od voska sa grbom Puhajmovim. II. U Äugsburgu, 7. aprila 1510. Revers grofa Mihajila Frangepana, da će služiti caru Maksi milianu sa 100 konjanika u ratu protiv Mlečića. Ich Michel, Graf zu Frannckenpan, bekenne offenntlich mit dem Brief, als der allerdurchleuchtigist grosmechtigist Fürst vnnd Herr Herr Maximilian, romischer Kayser, zu allen Zeitten Merer des Reichs, in Germanien, zu Hungern, Dalmacien, Croacien etc. Konig, Ertzhertzog zu Osterreich, Hertzog zu Burgundi, zu Brabanndt vnd Phaltzgraue etc. mein allergnedigster Herr, mich yetzo von newem seiner Mayestat mit hundert husserischen Pherden diesen venedischen Krieg zu dienen bestelt vnd aufgenommen vnd mir auf mein selbst Person dessgleichen auf mein Pferdt das Liuergelt, wie Graf Cristoffen von Frannckenpan be stimpt, auch mir yetzo hie darauf funffhundert Gulden reinisch auf gut Rayttung zu geben verordent vnd so ich dieselbenn hundert husserische Pferdt in das Veldt bring, das alsdann die Bezalung vonn irer Mayestat Lanndtschaft haben sol, gnediglich zugesagt vnnd bewilliget hat, innhalt