VJESNIK 9. (ZAGREB, 1907.)

Strana - 42

42 In einer Entfernung von einer Achtl Stund (des achten Theils einer Stunde) von dem erwähnten Putuk sind die Gränzen bestimmet, und auf der Spitze des jenseitigen Hügels ist neben einem Eichbaum ein Chumka erneuert worden; von dorten befindet sich ebenfalls am Rande des Weeges in einer Eben, nahe an einem Eichbaum ein Chumka. Von dorten ist ober der Quelle Grajodscha auf einem Hügel neben einem kleinen Eichbaum ein Chumka erneuert worden. Ebenfahls befindet sich unter dem Hügel, neben der Grajodscha Quelle, nicht weit von einem Eichbanm ein Chumka. Von dorten ist zwischen der rechten Seite, und der Grajodscha Quelle der nicht weit von dem Orte Schardschudol ') befindliche alte Chnmka, seit vielen Jahren zwischen den Gebirgen verblieben, da man ihn aber durch den Weeg kaum finden kann, so ist mit Wissen der beiderseitigen Kommissäre, in dem erwähnten Orte auf der linken Seite des Weegs neben einem gespal­teten Ahorn Baum, ein neuer Chumka erichtet worden. Von dorten ist in der Nähe des Scharschudol neben einem Pappelbaum ein Chumka. I t. d. Von dorten jenseits des Cosaz Thalles, gerade hinauf, wo der Berg Debeloberdo ligt, und wenn man auf den Gipfel des Medvidia Glaviza hi­naufsteigt, ist das Ende des alten Districktes der Kaiserlichen Festung Szvonigrad, und der venezianischen Knin; da die Gränzen allda zusammenkommen, so hat man zum Unterschied der dreyfachen Gränzen, den in dem erwähnten Orte befindlichen, und von den übrigen Chumkann unterschiedenen grossen, und hohen Chumka erneuert, und auf dem besagten Chumka gegen Osten einen kleinen steinernen Chumka mit dem Zeichen der Ottomanischen Pforte, und gegen Westen, mit den Zeichen des Kaisers erichtet, dergestallt, dass alle von Neu Novi an auf die erwähnte Art, bis auf das besagte Ort in Kroatien durch Chumkann, Gebirgen, und Flüssen abgesonderte, und an den Gränzen links liegende Districkte der Ottomanischen Pforte, rechts aber dem Kaiser ge­hören, was hier ausgemacht, und bestättiget worden. Mit Einwilligung der beiderseitigen Commissäre hat man ebenfahls aus­gemacht, dass alle, ehe man zu den dreyfachen Gränzen kömmt, die am vierten Chumka dieseits gelegenen Orte Bender links befindlichen Ortschaften von den Venezianern nicht beunruhiget werden sollen. Auch sollen alle bey Novi oben, und unten gelegenen Inseln von der Ottomanischen Pforten in Besitz genommen werden ; damit aber von Seiten des Kaisers keine Wiederlegung geschehe, so ist eine Kopie des Schreibens der hohen Pforte, welches an den hochansehn­lichen Stadthalter von Bosnien, Osman Pascha gerichtet war, dem eben in Wien sich befindlichen Ottomanischen Gesandten überschicket werden; unterdessen bis eine Antwort kömmt, haben wir mit .den Kaiserlichen Kommissarien die aufgetragene Gränzberichtigung unternommen, und mit allem Fleis bestimmet, da aber in den erwähnten Inseln sich öfters Gelegenheiten zu vielen Zank, und mehreren Zwistigkeiten zeigen, und die beiderseitigen Komsäre diese l ) Zerzadole (ibid.).

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