ARHIVSKI VJESNIK 9. (ZAGREB, 1967.)

Strana - 81

15. ) Waffenmaat Felix S a n z i n weil er die Matrosenforderungen ins Italienische übersetzte, vervielfältigte und an die Leute verteilte; 16. ) Matrose 2. Kl. Ivan Šikić weil er die Matrosenforderungen ins Kroatische übersetzte; 17. ) Matrose 2. Kl. Wenzel Turin a weil er beim Antreten am 2. Februar die kroatische Übersetzung der Matro­senforderungen verlautbarte; 18. ) Quartiermeister Franz Sommer weil er beim Gefechtsalarm mit Pistole bewaffnet war und Munition nahm, ferner weil ier am 3. Februar, als die Mannschaft zur Einholung der roten Flagge aufgefordert wurde, rief: »Nein, die rote Flagge ist nicht einzuholen«; 19. ) Oberheizer Emil Schaffer weil er noch am 3. II. für die Belassung der roten Flagge war, in dem er sagte: »Wir Tschechen wollen nicht«. SANITÄTSDAMPFER »AFRDXA« 1. ) Sanitätsgast Ersillius Dobrec weil er am 2. Februar früh dem Matrosen HÖFLER und dem Steuergasten HAROLD Vorstellungen machte, dass sie die Signale von den Schiffen nicht der Mannschaft bekanntgeben, wobei er ihnen mit der Hand drohte, ferner, weil er zum Quartiermeister SERBINEK sagte, er solle die Kost versuchen »da wir befehlen«, ferner, weil er am 2. II. früh zum Proviantgasten UCHYLA sich äusserte, er könne nun ruhig sterben, da er die roten Flaggen auf den Kriegschiffen gesehen habe, weiters, weil er am gleichen Tage nachmittags zum Steuersmannsmaaten LORENZ sagte, es sei die höchste Zeit, auch auf »Afrika« die rote Flagge zu hissen, und weil er noch am 3. II. sich äusserte, dass man denjenigen, die ihnen nicht passen, Maulkörbe geben und sie über Bord schmeissen werden (!); 2. ) Zivilarbeiter Jakob Longo weil er am 3. Februar einen italienisch geschriebenen Brief abschicken wollte, in dem er seiner Freude über die Vorfälle in der Bocche Ausdruck verlieh und die Revolution als solche guthiess. S.M.S. »MONARCH« 1.) Sanitätsgast Nikola Tičinović weil er am 1. Februar nachm. »Hurrah« rief, mit anderen Meuterern auf der oberen Kommandobrücke war und den Leuten sagte, sie sollen nicht nachlassen, sondern nur weiter auf achter gehen, am 2. Februar früh mit Bezug auf den im Bordspitale eingesperrten Marinearzt Dr. FRITZ sagte: »Krepier drinnen Jaraz«, weil er auf den Befehl des Seeaspiranten PAPETZ, die Kommando­brücke zu verlassen, entgegnete: »Jetzt sind wir Kommandanten, jetzt hat uns niemand zu befehlen«, und weil er, als unter den Leuten die Frage besprochen wurde, ob bei einem feindlichen Angriffe das Kommando wieder den Offizieren Q Arhivski vjesnik

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