ARHIVSKI VJESNIK 9. (ZAGREB, 1967.)

Strana - 61

24. ) Matrose 2. Kl. Josef Richter weil er »Hurrah« schrie und in Gegenwart anderer zum Schiffsbauing. PAU­LUS sagte: »Wer siegt, ist gleich, Vaterland ist dort, wo es besser geht, wir wollen Frieden und essen, übrigens sind jetzt wir Herren«; 25. ) Quartiermeister Peter Reme tie weil er nach Ausbruch der Bewegung »Hurrah« rief, den Pistolenkasten er­brach, sich bewaffnete, Pistolen verteilte, eine rote Flagge für den Tender holte und Posten gegen Offiziere stand; 26. ) Heizer 1. Kl. Branko Mandić weil er »Hurrah« schrie, mit Gewehr herumging, eine Kiste mit Munition über Bord warf und am 3. Februar nachmittags bei der Ausschiffung Verhafte­ter sich äusserte: »Schaut Leute, was wir getan haben, konnten wir nicht mehr weiter mithalten, jetzt werden unsere Brüder weggeführt«; 27. ) Matrose 1. Kl. Stipe Kuzmanić weil er unter den Hurrahschreiern war, sich bewaffnete, als Fallreepsposten Offiziere nicht an Bord liess, und zu Seefähnrich PETRARCA sagte, es sei für ihn besser, sich nicht einzumischen und für die Einheitskost propagierte; 28. ) Matrose 2. Kl. Bäcker Peter Kasić weil er schrie: »Es lebe der Friede, wir wollen Frieden, Hurrah«, weil er be­waffnet war und Gewehr und Munition trotz Verlangens des Gesamtdetail­offiziers nicht ausfolgen wollte und seinen Unwillen gegen die Beruhigungs­versuche bekundete; 29. ) Oberheizer Marko Go leš und 30. ) Spezialarbeiter Karl Horny weil sie am 1. Februar nachmittags zusammen mit dem Mannschaftskomman­danten BAJŽEL, dem Maschinenmaaten ROSENTHAL zum Maschinenmeister bestimmten und von ihm verlangten, alles für dampfklar vorzubereiten, GO­LLES überdies, weil er »Hurrah« schrie und Pistole trug; 31. ) Matrose 1. KI. Nikola B jelić weil er nach Ausbruch der Bewegung »Hurrah« rief und weil er am 3. Fe­bruar vorm. zu einen Matrosen vor mehreren Leuten sagte: »Wir sollten nicht nachgeben, sonst sind wir alle beim Teufel«; 32. ) Marsgast Johann S e r i a n weil er am 1. Februar mit Pistole bewaffnet war und sich nach Ausbruch der Bewegung darüber beschwerte, dass er Offiziershunde mit Brot füttern müsse, am 2. Februar nachm. gegen das Streichen der roten Flagge war und sich äusserte: »Wir haben keine Angst«; , 33. ) Zivilarbeiter Josef Wampel weil er bewaffnet in die Kommandantenwohnung ging und in frechem Tone namens der Arbeiter ein anständiges Essen forderte und auf die Zurechtwei­sung des Gesamtdetailoffiziers, jetzigen Korv. Kp. SIMZIG, dass für solche Forderungen jetzt keine Zeit sei, antwortete: »Wo die anderen für sich etwas verlangen, können auch die, Arbeiter es tun«; 61

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