K. K. Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmale 5. (Wien, Leipzig 1903)
Gerichtsbezirk Schwaz
Jenbach. — St. Margarethen. 115 4. St. Margarethen. Eine Kirche, jedenfalls seit Beginn des 14. Jahrhunderts, von Vomp aus versehen; 1493 erfolgte die Stiftung einer Caplanei, die um 1550 selbständige Seelsorge wurde. Der Seelsorgsbezirk theilt sich in die politischen Gemeinden Buch und Galzein. Kirchenarchiv. Im Widum. Canonische Bücher beginnen mit 1634. U rbar der Kirche von 1817. — Giebigkeiten des Pfannhauses in Hall an St. Margreth aus dem 17. Jahrh. Geschichtliche Handschriften. Chronik der Seelsorge St. Margarethen, 1888 von Pfarrer Neuner angelegt. — Inventar der Kirche von 1713. Acten. Stiftung einer Knabenschule auf St. Georgenberg für Knaben der Berg- und Landgerichtsgemeinde Schwaz und Margarethen 1741. — Moderne Acten. Urkunden. 1339 Nov. 11 (Martini). Bertold von Freundsberg überlässt und eignet an St. Margareth zu Püch eine Gülte von 01 aus einem Gut zu Strazze. Zeugen: Heinrich der Schreiber „mein“ Richter zu Hall, Konrad der Stumelbeck, Richter zu Freundsberg, Ulrich und Winber die Vorhaer, Konrad des Daumen Sohn „mein“ Kellner, Konrad der Heinzele zu Hall. Or. Perg. S, 659 1371 März 1 (samstag n. Matheis). Diemut die Pairs- bergerin Witwe Dieineters von Pairsberg im Namen ihrer Söhne Kaspar und Konrad verkauft an Heinrich den Mayr von Püch Güter auf dem Püllen und zu Vompp. Or. Perg. Diemut Pairsb., Oswald und Christof Mülser, Ulrich der Velser, Richter zu Innsbruck. 660 1384 Juni 28. Albertus episc. Bodanensis verleiht für St. Margareth Ablass. Or. Perg. S. fehlt. 661 1395 Mai 10, Kolsazz. Vitalis episc. Milensis rev. domini Pilléi cardinalis commissarius quinymo nunccius apóst, verleiht für den Nicolaus- und Leonhardsaltar in der Margarethenkirche Ablass. Or. Perg. S. 662 8*