Evangélikus Elemi Iskola, Budapest, 1880

36 4. Rechnen. Auifässen der Zahlenbegriffe von 1—10, dann von 1—20, 1—100 und 1—500 naeh Zahlenindividuen und dem Principe der Anschaulichkeit succesive vorwärtsgeschritten, und deren Anwen­dung hei den Rechnungsexeinpeln des gewöhnlichen Lebens in Wort und Schrift; hauptsächlich aber fleissige Uebung im Kopf­rechnen. 5. Zeichnen 6. Schönschreiben und 7. Gesang Entspricht den in den innerstädtischen Schulen gelehrten Anfangsgründen dieser Lehrgegenstände. Handarbeitsunterricht in den verschiedenen Klassen. Lehrte in den innerstädt. Mädchenklassen: Fräulein Loisa Pfitzner; in der Vorstadtschule: Wilhelmina Czapkay. I-te Kl. Stricken an Probebändern und Strümpfen. II -tc Kl. Strumpf-Stracken. Iläckeln. Anfertigen von gehä­kelten Musterbändern. Sticken im Merktuch. III -tc 1^1. Häubchen, Jäckchen und Ijatzchenhakeln. Sticken mit farbiger Wolle. Stricken feinster Musterbänder. IV -te Kl. Stricken durchgebrochener Musterbänder. Netzen. Stricken von Häubchen und Jäckchen. V-te Kl. Schlingen. Netzeu von Musterbänderu. Anfangs­gründe im Nähen und Weissticken. Ausnähen von Netzgrund. VI -te Kl. Whissticken. Nähen von Frauenhemden und Nacht­jacken, Tülldurchzug, Point-lace-Arbeit. Auf Wunsch der geehrten Eltern wurden je nach Geübtheit und Geschicklichkeit der Kinder auch Luxusarbeiteu angefertigt.

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