Evangélikus Elemi Iskola, Budapest, 1880
— 2V — der Menschen gegen Gott. u. die Pflichten der Menschen gegen ihre Mitmenschen. Jesus der Sohn Gottes, Jesus der Kinderfreund, Jesus unser Beispiel, unser Wohlthäter. Gebete und Kirchenlieder. 2. Ungarische Sprache üben des richtigen Lesens. Der einfache Satz, das Hauptwort, Eigenname, Zeitwort, persönliche Fürwort, Eigenschaftswort und Zahlwort. Rcchtschreibeübuugeu, Dictandoschreiben, Abschreiben. Die auf dieser Stufe leiehtfasslichen Regeln der Sprachlehre. Kurze schriftliche Aufgaben. Auswendiglernen passender Gedichte. 3 Deutsche Sprache Entsprechend dem Stoffe des ungarischen Sprachunterrichtes wurde das richtige Lesen und Schreiben geübt und der einfache Satz und die darin vorkommenden Redetheile u. z. das Hauptwort, Zeitwort, Eigenschaftswort, persönliche Fürwort und Zahlwort gelehrt. Entsprechende schriftliche Übungen. 4. Rechnen Die vier Rechnungsarten mit benannten und unbenannten Zahlen im Zahlenraume 1—500; besonderes Gewicht wurde auf das sogenannte Kopfrechnen gelegt. Gewichte und Masse. 5. Anschauungsunterricht Dieser Unterrichtsgegenstand bietet den meisten und zweck- massigsten Stoff zur Geistesbildung des Kindes; darum wurde auf die eigentliche Anschauung grosses Gewicht gelegt, und war unser Bestreben stets darauf gerichtet, jeden Gegenstand möglicherweise in Natur oder wenigstens in guten Bildern vorzuweisen. Es wurden besprochen: die Hausthiere, einige im Garten, auf dem Felde, im Wasser lebende Thiere; die wichtigsten Pflanzen und Mineralien, geographische Begriffe, die Umgebung des Wohnortes und die darauf befindlichen Dinge. Unterrichtssprache gleichmässig ungarisch und deutsch. 6 Schönschrift. Nach der Taktschreibemethode. 7. Zeichnen. Nach der Methode des Professor Alois Jelinek auf stigmo- graphi8chen Blättern. 8. Gesang. Geistliche und weltliche Lieder nach dem Gehöre ein»eübt. Ö