Bizalmas Értesítések 1935. április-június

1935-04-05 [1486]

BJZ AtM,«Spl*^1RS«l-1^M«lteau/ nt der Nieder­lage^der Kandidaten der deutschen ?'inderheit in tfngarn besch'a'ftigt sich in einetr a usführlichen Artikel der ''e-d ' : Fitarbeiter'des Angriffs. Dor Vitarbeiter befasst sich in seinetr Artikel ausführlich mit aen verschiede­ni en angeblichen línzufriedenheiten, die bei den Wahlen vorgekomwen sind. Er behauptet, dass die verschi edensten Arten des Druckes insbesondere gegen die deutschen Kandidaten und. gegen ihre .V. hler gebiaucht wurden. Er weist darauf hin, dass "inisterprasident Gónjbös im Wahlkampf die T ova­litat des ungarla.ndi schen üeutsohtums anerkannt hat, und sie auíforderte, ihr angestammtes Wkstum treu zu bewahren. Hingeg.en hat Intteniwnnister Korma in der stillen '.7oche,in der alle 7ahlreden ünterbleiben sollten, die deutschsprachigen Gebiete in Tolna und Baranya bereist und gegen die volksbewu sten deutschen Kandidaten Stellung genom^en. Die ungarische Presse hat in üblerfeise die Atmosph''re vergiitet und Ubei die deutschen Kandidaten unrichtige Anschuldigungen erhobén. Abschliessend scnreibt der v itarbei'ter: In Südslawien, in Rum 'nien, in der Tschechoslowakei ist sowohl die deutsche, wie auch die magyarivche Volksgruppe in den geset-­gebenden Elörperscharten yertreten. In Ungarn habén veder die 560«0 n 0 aahler starké deutsche noch die slov.akische Volksgrupne einen volks­b e- ussten Abgeordneten im p arlement. Seit dem Dr. Bleyer starb, ist das ungarl.'naische DeutscHuB ohne Abgeordnote, denn emzelne Aogeordnete mit deutschen fóámen, die aber von ihrer deutschen Abstamrrung keinen Ge­brauch nachen, es sei denn in negativerWeise , indem sie einem Entnatio­nalisierungsbestreben Anerkennung zollen, schtiden aus. L u u diesete Bericht bemerkt noch die Zeitung, rjieses kr­gebnis der Wahlen K ist nicht nur für/deutsche Volksgrupne, sondern auch für Ungarn höchst bedauerl ich. "-erade I T n P ,ain erhebt ímrer wider die Klage über politische und kulturelle Entrechtung seiner abgetrennten 3rU— der in der Tschechoslowakei, in Rumanien. in Slidslawien* Wie sehr schwacht es seine Klage, wenn es im eigenen Lande der loyalen staats­treuen deutschen Valksgroppe nicht einmal einen'einzigen Abgeordn&ten gönnt, Das Zusatímenleben von Magyarén und Deutschen wird durch diese ?orm des politischen Diktats ebensowenig gefördert wie etwa die Beziehungen Deutschlands zu Ungarn besonders dadurch befruchtet wurden. Der Führer hat die Achtung iedes frewden Volkstums zur nationalsozialistischen Ansc^auung erhoben. Will der ungarische Nationali sraus intoleranter sein? u/n H;: Berlin, 5. April. /Ung.Tel .-Koi r.-Bureau/ In einen ausf hrlichen Artikel beschaftigt sich der Budapestéi Korresponden* des VöTidschefl Beobachters mit dem Resultat der ungerischen vlahlen. Der Korresnondent stellt die ünzufriedlichkeiten des WahlsysteBS fest, und beziehl sich dabei ruf eine Aeuaserung des. Staatssekretjirs Preszly, der dics. bei der f *bernahme soines *'andats selbst anerkannte. ^ur Fie der­la^e der deutschen Kandidaten achreibt er anter inderem: Sachlich ftuss aber fftstgestellt verdén, dass die Eegierungs­presse die ^etze „egén die Beutschen Ilngarns nicht mit.emacht hat, und dass der Druck gegen sie vielfach darum erfolgt ist, well sie mit onpo­sitionellem Programi? aufgetreten sind. Die Lenre daraus ist, dass die Winderheit en sich nach í'öglichkeit nicht oppositionel 1 en Partéién an­schliessen solIen t da die v inderhei tenf ra >e keine parteifra ;e, sondern ein Probletr ist, oa& zwischen der Regierung und der v inderhei t gelöst wérden rr'üsse. 1 lm weiteren Verfölge des Artikels stellt der v orrespondent fest, dass die Regi erungSTU esse vollkomren Recht hat mit der Behauntung, das;^ "inis terprasident Gömbös auch bei geheimer Abstimrcung die T, 'ehrheit b ekommen hat te. Er ist seit . . &0 Jahren der erste ungarische Politiker, der die Klnft zwisohen Volk und Intelligenz überbrückt hat. Die-^ hat das unga ische volk- erksnnt und für das Piogramm des T '' in 1 st ere ír' síden t en gestim^t. T 'inis terűre siden t G'imbös wollte nuh dem ewi ;-:en Partéiba der in Ungarn ein Ende machen. Darun werden alle iene Politiker aus dem Mattel gehoben, die ihm namentlich aussenpolit isch Schiáerigkeiten bereiten. D?ss diese Politiker fast ohne JUisnahne gegen Deutschland sind, ist eme Tat­sache.aus der gewisse SchlUssé gezogen werden können. Abschliessend aeusser sich der Ko rresponden t wiederholt sehr anerkennend über den »'iniszterpras^ ~ t*m op un rí awine ÖSaí r»Vi+. An - TfR /Vi - t ^, n r

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