Bizalmas Értesítések 1934. október-november

1934-10-27 [1483]

* B * * e r -L 1 n, • ^7, Október./Ung.Tel.-Korr,-Bureau/ Die Berliner Borsonzeitung bosch»ftigt sich in oinoni ausführlichen ''Rückblick auf v k-arschau" Betitlten Artikel mit dem Pacit des Besuches des ungarischen Ministerprásidenten. Vor allém stel.lt der Korrespo'n­dent fest, dass dem Besuch weder ungarischer noch polnischer soits . aktuelle demonstratíve Hintergründe oder Zwecke zugrundelagen, (sondern es ist die allgemeino politischo Entwicklung Europas gowesén, derén íreibendes íAoment die Herrschsucht und die Nervositat Frank­reichs war. die dazu geführt hat, dass für den der die Dinge ebenso sehen wollre, Polen und Ungarn am Tage der Gömbős-Eeise als Glieder einer neuen, in üildung begriffenén Front, erschjüfeinen konnten, ganz abgesehen von der'M masslosen Übertreibung und g Gerüchtemacnerei in­folge der unseeligen Tat von Marseille^) Der Ktrrespondent bespricht dann ausführlich den TJmstand, " dass zwischen Polen und Ungarn weder in der Geschichte noch in der letzten Zeit einejacakonkurrens bestand. Umsomehr bestehen gewisse gemeinsame InteresscPtSp wenig jcmals die Plihrer des verstümmelien Nachkriegsungarns einen Zweifel darán gelassen habén, dass für sie die Slowakei das jeni­ge G-ebiet sei^ dessen Verlust sie am Schwersten betroffen hat und auf das sie am Alj.erletzten Verzicht leisten können; so wenig hat die öf­fentliche -.einung Polens ein HeEdaraus gemacht, dass ihr die. Schaffung des islowakischen -^lindarmos 1 ' unter tschechischer Staatshoheit von Anbeginn an höchst unwillkommon war. Bcsonders aber durch dic letztc Jíintwicklung durch die russisch-französischon Ostpaktplane ist Polen mehr als ie darán interessiert, dass soino Vcrbindungswego zu dem Süden und Südosten Europas nicht unter dor Kontrolié oiner mit .oskau auf dem Umwcgc über Paris ong verbundcnon Macht stehen. Allerdings beufcteilt Polen diese Fragen mit voller Nuchtcrnheit. ' Was nun die wirtschaitlichen Fragen anbelangt, hier sind auch verschiedene Interessegemeinschaften zwischen den beiden VölkernT) Als Endresultat kann man feststellen, dass das Vorhandensein starker Sympathien zwischen der polnischen und der ungarischen Nation ein Faktor ist", der politisch bedeütsanmst, ohne dass im Augcnblick daraus weit­f ehende Folgerungcn gezogon werden dürfton. H :: B e r 1 i n, 27. Október./Ung.Tel.-Korr.-Bureau/ Der Belgrader Korrespondent des Acht Uhr Abendblattes beschaftigt sich in sensationeller Aufmachung mit der Persönlichkeit der Jelka Pogoro­loc, chnc auf die Einzelheiten ihrcr angeblichen Enthüllungen oinzu­g^o^en, H :: Be r 1 in, 27. Október./Umg.Tel.-Korr.-Bureau/ Die Deutsche Zeitung meldet aus Budapest únter dem TiteL :! Massnahmen gegen die iüdische Hetze in Ungarn gefordert :; , dass der Isti Kurír in der letzten Zeit wiedorum gonássige und lügnerische Kritik über dic gross­zügigo Arbcit des neuen Dcutschlands ausübt. Im'Hinblick auf dio'fround­senaftlichen Bezichungon Dcutschlands zu Ungarn, dic in dom doutsch­ungarischon Handolsvertrag und in dem kürzlich erfolgten Ausbau der' kulturellen Beziehungen von Heuem zum Ausdruck gebracht^sind, ist zu erwarten, dass die ungarischen Behörden jetzt Massnahmcnergroifen wer­den, um den planmássigenj' . L und V^rdáchtigungcn Dcutschlands durch dicses: jüdisch-demokratisches Blatt endgültig Einhalt zu ge­bieten. Vén. áeutscher Seite ist béreit a das Beiremden über die fortge­setzten gegen Deutschland gerichteten Verleumdungen und'Verdáchtigungen an den zustandisen Stellen 1 " zum Ausdruck gebracht worden. . Kö/Vi ~~i tv 1 i L worden JX 2 Verleumdungen

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