Bizalmas Értesítések 1934. január-június

1934-03-12 [1481]

I 1 e r i i n , ló,iviaerz ? /U\ng,iel.korr.Bureau/ Der Budapestéi Mit­arbeiter der Deutschen fa^eszeituné schreibt in einem "Ungarn lehnt Habsburg ab" be ti telten, laengeren Artikel, indem er die geschichtlichen und die kente noch-bestehenden Differenzen zwischen Unearn und Österreich eiagehend erörtert, Eiaerseits stelit Jer Berich.erstaiter fest, dass die Wiederauf richtung der österreic hisch-uggarischen Itfonarchie auch grosse staatsrechtliche Schwierigiteiten mit sich bringen wiirde.In Ungarn wurde ja vor dem Kriege die Einriontung der Doppelmonarchie sehr stark bekaempft. Der ürtikel sagt dann; Heute kann man jedenfalls sagen, dass f anz Ungarn von Politikern jener Klasse beherrscht wird, die G-egner der absburger, G-egner der staatlicnen Union m it Österreich und Vorkaempfer des selbststa.endigen Ungarn sind. Der ungarische Kleinadel, der das Land heute zweifellos beher.scht, hat sich immer gegen die Doppelmonarchie eingestellt f Die Nachlla enge der politischen Differenzen der Yorkriegszeit sind noch heute in der ungarischen Presse zu beobaohten. ganz abgesehen von der burgenlaendischen Frage, die von Eagarmschen Hat ionali sten als eine grosse Differenz betracntet wird. Die katholische Zeitsohrift"Magyar Kultúra", die in diesem Zusammen­hange erwaehnt wird,schrieb in diesen Tagén, dass die Liebe der ungarischen liheralen Presse für Österreich nichts anderes sei, als der Hass gegen den Nationalaozialismu6. Über die Verhandlungen der ungarischen Legitimisoenführer in Wien wird die Stimme eines Regierungsorgans erwaehnt, das sich sehr scharf gegen diese Verhandlungen wendet. Der Beriohterstatoer schliesst:Man könne heute in Ungarn kaum noch an einen Hestaurationsversuch donken, V/V I Bérli n,12,Maerz ./Ung.iel .Korr ,Bureau/lm Angriff schreibt Heinrich Eyers über die Römer Verhandlungen unter anderem:Die Gerahr eines aus poli­tischen Rückeichten zustandegekommenen Plickwerkes laesst sioh nur vermeiden, wenn alle Möglichkeiten der italienis hen Dínauplaene für eine natürliche Bildung des mi tteleuropaeischen Wirtschaf tsraumes ,dié den Südosten offen halt; ,ausgesch¥rft werden.G-erade in diesem Teile Europas waere eine Er­starrung der Front am aeisten zu b^dauern. V/V *

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