Bizalmas Értesítések 1934. január-június

1934-03-10 [1481]

1934. március 10. . *. m , „ ^ :; 1 i r 1 i n, 10. Mrz./U c.Tol.-Korr.-gür*au/ Die Berliner Börsenzeitung sohreib zu den bevorste henden Römer Eeratungendtss ursprünglich die politischen Ziele im Vordergrunde ge^tandtn ha e- ten und nun jetzt die wirtscfeftlichen hergehoben würden.Es sei interessant, die Vkrkung dieses Schachzuges zu beobachtoa. Sie würde in Deutschland nücht<rn und saohlich gewertet .Has Österreich betreffe, so sei das Reich loyal und neutral und überlasse üsterreich seiner mneren Ent­wicklung und seinem SchicksaJ,in desót-n WaÍ."Hn Deutschland nicht einzvs f reifen wünsche. Staerker, zum Teil leidenschaftlich sei di§ Erörterung, ie der römische Plan in Frankreich und in der Kleinen Entente herctr­gerufen habe. In Rom und in Wien bemühe man sich jetzt die Dehnbarkeit der geplanten wirtschaftlichen Abmachungen zu betonén. Man könnte sagen, dass, nachdem die ersten Erkundungsvortosse heftige Gegenwirkungen gezeigt habén, das Ziel anscheinend zurückgesteckt, zum mindesten aber verscnlelert worden sei. — Das Berliner Tageblatt schreibt zu den Wiener Stimmen der Dreierkonferenz unter Anderem : Ss ist interessant,dass Wien offiziösa: von Abmachungen über eine Konsultation zwischen den drei Haeohten als dea Ziel der Konferenz von Rom sprioht, naohdem vorgsetern noch alle derartigen N a chriohten von Rom aus als gleichgültige Gerüchte bezeichnet worden sinid. Die Deutscte Allgemeine Zeitung sohreiit : ti. AUOL jftuA-JLtJi* Verzichtet man nun aber wirklich auf politische Bindungen ? In Jtom hat man eben erst seiner "Verwunderung 15 darüber Ausdruck verlieha dass trotz zahlreicher D e mentis der italienischen Presse "die Gerüchte Über politische Ziele ,die Italien mit der Dreierbespreohung in Rom be­folgen soll,nicht aufhören". In der v er lautbarung aus Wien aber ist von einer gewissen "konsv.ltatifen Fühlungnahme" dieTíede,"um eine saohlidn übereinstimmtKig zwischen den Regierungen der drei Maechto--*n Verhand­lungen mit anderen Staaten herbeizuführen".Das kaeme allerdings einer engen politischen Bindung nahe. Ohne die Genehmigung der beiden anderen Partner könnten dann weder Itilien, no oh Österreich od&i? Ungarn mit einer anderen Maoht keine Vereinbarungen treffen. Es ist nun sehr auffaellig, dass Rom den Plan derartigor Bindungen bestreitet und dass sie ausgerechnet nur in der Wiener Verlautbsrung ( erwaehnt sind. Ist man etwa in Wien italienischer als Italien V ku/Ku ':: Berlin, 10, Márz./UngTTel.-Korr.-Bureau/ Das Berliner iágexblatt schreibt in einer aus Budapst stammenden Meldung von der grossen Generaloffensivo der ungarischen Presse gegen die Mindé rheitenpolit ik der Kleinen Entente-Staaten unter Anderem,dass diese politische Aktion in dem Wunsch liegen dürfée, bei den gegen ­waertig zwischen Frankreich und Italien sonwebenden Verstaendigungs­bemühungen hinsichtlioh eines gemeinsamen Vorgehens in der mittel­europaeiscten Politik unzweideutig aujh die *• „ nationalen Porderungen und Voraussetzungen Ungarns anzumeldenT ku/ku

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