Bizalmas Értesítések 1934. január-június

1934-03-08 [1481]

1 :: B e r 1 1 n, 8. Marz. / Ung. iel.-Kor r,_-Bureau/ Der Buda­pester Bericatörstatter des Berliner Tageblattes beschaftigt sich mit den Prussestimmen der ungarischen Regierungsblatter in denen im Zusammen­hange mit den Römer Verhándlungen festgestellt wird, dass Üngarna und űsttriüich von ihren nacionalen Bestrebungen nicht abgehen werden, und das müsse man auch in Frankra ích zur Kenntnis nehmen, ~ln.de re rseits er­örtert die Presse die MöglichKeitcn einer französischen und italienischen Zusamtranairbeit im Donautale und ételit fest, dass ^rankreich jetzt noch nicht geaeigt sei, die BBvisionswiinsche TJngarns zu unterstützen, oder die Kleine ^ntente zur MSssigune; der Politik des Sábelrasselns zu ver­anlassen, Der Berliner Berichterstatter der Vossischen Zeitung mel­det im Zusammenhange mit der römischen g Pressekampange unter Anderem: erst Man will offenbar xx&xínaeh den r "mischen la^en des Ministerprasideaten G-ömbös und des Bundeskanzlers Dollfuss der Kleinen i^tente auch in ívort und Schrift die Auswirkungun des neuen Dreieckver­tragesfühlbar machen. Man scheut wenigrer davor zuriiek, Nachteile her­vorzuheben, die sieh wirtscnaftlich e-e^ennber"Deutschland ergeben könn­ten. Von nolitiscnen absichtea, die- in hom verfolat werden, schweigt das^Orcnester der ">ien-Budaaester Bericht ers „atturíg. •JT i e n , 8. kaerz. /ung.íel.-Aorr.-bureau/"Ubliche Über­lír eibungen' T nennt die 'i'iener i-eitung die i-íelcungen der ' eltpresse über fenvén tikéi ősterreichischer und ungarischer Legát imisten in Wien. Von autorisierter und bestens informierter Seite eriaehrt das blatt unter an­derem: line Reihe von ungarischen Abgeordneten, die den verschiedensten Partéién angehőren, studierte die veraenderte Situation in Osterreich nach der Niederschlagung des Putsches. Jeder dieser in í«ien eingetroffenén Abge­ordneten orientierte sich bei den ihm nahestehenden Parteikreisen. Mnige dieser Deputiérten, die der ohristlichen Partei angehőren, sprachen auch mit ősterreichischen líinistern. Ls gab a ber keine Geheimsitzungen oder regelrechte Geheimkonf erenzen. sondern lediglich zwangslose Unter redungen. Diese Besprechungén hatten natürlich auch dié iiabsburggesetze zum Gegenstand, Tas umse weniger verwunderlich ist, als auch aktive osterreich ische a.inister und Parteiführer über diese Gesetze, die zum Komplex der Verfassung: gehőran, bereits öffentlich gesprochen habén. Jedenfalls ist es aber in den j.etzten Tagén in \»'ien zu kemerlei legitimistischen Verhándlungen gekommen und auch keine Beschlüsse wurden gefasst, aus dem einfachen G-runde, weil nichts zu einer Beschlussfassung vorgelegén ist. In aehnlicher i/eise aeussert sich Gesandter a.D. Jiesner im^Neuen Wiener Tagblatt.

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