Bizalmas Értesítések 1933. január-június
1933-02-26 [1479]
Wien, 26.Február./üng.Tol.Korr.Burosu .Zur Inf ormation./ln der Arbeíterzeitung veröffentlicht Ladislaus Fényes einen Artikel unter dem Tit el: "Der Budapester Feüerherd". Er sagt darin, dass er seit sochs Jahren ohne Unterlass trachtet, bei jeder Gelegenhéit das Augenmerk der öffentlichen Meinung Europas auf Budapest zu lenken. das der Feüerherd eines neuen' europaeischen Krieges ist. Er führt unter Angabe von Einzelheiten aus,dass die ungaris che Gegenrovolution sich systematisch auf die Vorbereitung des Krieges einrichte, Dies beweise die Militarisierung des Landes. Hieher gehört die Taetigkeit der Leventes, dann die Tatsache,dass dass dic ungarische Armee seit zehn Jahren keinen einzigen Söldnsr-hat, obzwar ihm ge*. maess dem Trianonvortrag nur ciá Söldnerheer - von 35.000 Eann - zustent. Die zur ondgultigen Ausbildung gelangcnde Altersklasse wird durch ordentliche Assentierung auseohoben. In Ungarn sind die zur"Untorbringung des Heeres der "íonarchie bestimmton Kasernen voll besetzt,woraus alléin schon auf mchr als 60.000 Soldaten geschlossen worden kann. Das sei aber nur ein unbedeutender Teil.der bowaffnotcn Macht des Landes,da alle Maenner beurlaubte Soldaten seien. Weiters sind alle Staedto* und sogar die Dórfer mit Gendarmen, Flusswachen und Grenzwachen vollgestopft. In Budapest wérden durch Agent provocateure die kommunistischen Verschwörer gezüchtet, die einen Vorwana zugi weiteren Ausbau der Gendarmerie und Polizei liefern. Bei der Flusswacne ist der überzaebJigo Teil der Artillerie untergebracht, In Tétény, Komárom und Örkény wurden riesige unterirdischo Forts gcbaut, wo die ununterbrochen angokaufte and im Land erzeugte Munition aurgestappolt wird,Die Spritzwagen in Budapest sind so gebaut, dass man sofőrt Geschütze auf sie ". montieren kann.'Unter Gömbös sind dio ^isonbahnon völlig unter mi lit aer: s cho FUhrung golangt vllberall trifft man fieberhaft Vorkehrungon, um bei der ersten Geiegenneit zum militaerischen Aufraarsch der fascistischen Laender vorbereitet zu sein. E/E