Bizalmas Értesítések 1933. január-június
1933-02-24 [1479]
. .. L l , m , tJ L n W 1 e Svi 2 f ^^ruar./Ung.Tel.Korr.Bureau/ In Regiéra^sírclsen haelt mr.n gegenuber dem Verlangen nach strafgerichtlicher Untersuchung m der Angelegenheit Seefehlner die Af "aere mit der Enthebung Seefehlners - fur ériedig,.Spaetabendblaetter sind aber mit dieser Lösung nicht z ui ri e c en» Das Neuigkeitsweltblatt schreibtr Die angestrengten Bemühun^en der BMesregierung und-trotz der begangenen Indisktretiön- auch der sozipldemokratischen Partei, die Affaero Seefehlner womöglích zu vertuschen, legt den Verdacht nahe dass sich die Sache doch nicht so ganz einfach und korrekt abgespielt habén müsse. Es sei drinrend auf klaerungsbedurftig, was Seefehlner zu semem Vorschlag veranlasst hat. Selbst wenn man m Betracht ziehen mag, dass Seefehlner nach seiner Abstammung Ungar ist, so konne man doch nicht annehmen, dass er aus ungarischem Pa'cnottDsmus gehandelthat.Auch die Srklaerung der Ungarrep-ierung die ebenso wie die Osterreichische versichert, von dem ganzen Élane nic hts gewusst.zu habén, ormgt kein Licht.Zumindest müssten spwohl in Österreich wie m Ungarn. aber auch in Italien doch massgebende Kreise von dem Pláne gewusst habén, & Seefehlner kündigt eine ausführliche Sntgegonung gegeliber der Darstellung des sozialdemokratischen Ab-eordneten KÖnig an, Die Bundesfuhrung der Heimwehren veröffentlicht im Neuigkeitsv^eltblatt eine ijrklaerung, wonach zvvischen ihr und der Aktion Seefehlners kein Zusammenhang bestehe.Die Heimv/ehr habe niemals mit Seefehlner Fiihlüng genommen* lm Budesrat vmrde"von nationalsozialistischer Seite eine Anfrage an die Regierung gerichtec, ob der Bundeskanzler béreit sei, sofőrt die strengste Untersuchung des Falles zu veranlassen und unverzúglich die Namen zu nennen, diean dem schaendlichen Pláne beteiligt beziehungsweise dessen Urheber uaron.Zugleich wird der Rücktritt der Bun des regierung verlangt, die nicht im Standé gewesen sei, Östcrreich rechtzeitig vor der beispiellosen Blamage zu schützcn, die Seefehlnur im Veráin mit noch unbekannten KompliZen östcrreich bérei tet habc. Die Spaetabenoblaetter geben eine Meldung des Londoner Daily Telegraph wieder, wonach Gonoralairektor Mandoíúna oinige italieniscne . Punktionacre in Rom sofőrt nach Bokanntiverden der Hirtenbergcr Afiaere darübor beraten haetten, wie derweitere Transport der Waffon nach Ungarn gesichert werdon könnte. Die italieniscne Regierung soll sich bei dieser G-olegenheit borúit erklaert habon, leere V'aggons in Empfang zu nehnnn und amtlich offiziello Z^rtifikatc horaus zugeben, durcn wclehe dor Rücktransport der Tfaffen nach Italien bestr.ctigt werden sollte, / e ^ g g mondatot kiadtuk./ A 1 / §' p ári s, február 24./Magyar Távirati Iroda./ Ybarnegeray képviselő előterjesztést jegyzett be a kormányhoz intézett kérdések könyvébe. Skőteríqesztá seben a követkéz pontokra kér felvilágosi te. st: Í.Magyarországnak az osztrák kormány bünré s z ősségé ve" 1 folyc felfegyverzési. 2. A kisantant uj szerződ se, 3. ^z uj német kancellár kinevezése és Hitler rohamosa pataina k i& tona i sz e rv e z ct e . Tó/L