Bizalmas Értesítések 1927. január-szeptember
1927-01-28 [1471]
1927. január 28. 3i, szám. * i e n , 28, Januar, /üng.Tel* Korrbureau/ In der Deutsch-österreichischen Tagestzeitung bespricht der Budapester Mitarbeiter des Blattes das Programm der ungarischen Regierung. Er stellt dasselbe, als beherrscht von der überragenden Persönlichkeit Bethlens dar. Angesichts dieser Tatsache bezeichnet es der Korrespondent als 4; !-. .dass Graf Bethlen von sahlrei-ü chen glfbssen und kleinen Angelegenheiten spricht, aber auf das Programm der (Wiederherstellung der Privatwirtschaft jetzt nicht mehr ein so grosser Gewicht zu legen scheint * Dann bemaengelt der Korrespondent, dass er über die trostlose Lage des Mittelstandes nicht viel zu sagen gewusst hat, und archliesst damit, es waere allerdings ein Drtum anzunehmen, dass Graf Bethlen nicht wisse, was er will« Gr$f Bethlen sei' kein Agitator, sondern ein Staatsmann, er braucht also seine SäCle nicht zu verraten und nicht für sie zu v/erben. Sr i at die Macht sie durchzuführen, /_ 6P^X^ iLAf~ő^ Wien, 28. Januar, /öng.Tel.Korrbure^u/ Das NeuQ Wiener Journal en haelt eine f achmaenn.ische Besprechung des demnaechtföj unter dem Titel 'i Der Krieg wie ich ihnfeah n erscheinenden Memoirenwerkes des Erzherzog Josef. Der Kritiker mein t, dass es sich um ein sehr subjektiv gehaltenes Werk band«In wird, wie schon der Titel sagt, Es heisst dann weiter: Nach der Kost "tprobe zu urteilen, kann man nichc erwarten, dass das Werk zu den Meisterwerken der Kriegsgeschichtkichen Memoiren zaehlen wird, Dazu ist es allzu subj«ktiv gehalten und der Erzherzog wird zu sohr von Enthüllung-.fieber geachütteit. Der Kritker schliesst, es waere besser, wenn Erhherzog Josef nicht dem gewaehlten Titel getreu die Ereignisse nur so schilderte, wie er sie sah, oder richtiger wie er sie heute sieht, sondern wenigstens annaehernd so, wie sie wirklich waren. Der Kritiker ist ein Oberstleutnant in Pension, Karl Mayern, W i e n , 28, Januar./Ung c Tel,Korrbureau./ Die meisten Biaetter bringen unter scharfen Überschriften neuere Einzelheiten über die Affaere von Miskolc, "ÜEa Reichspost hat ein laengeres Interview nit dem Grafen Apponyj über die Königsfrage.