Bizalmas Értesítések 1927. január-szeptember
1927-01-26 [1471]
/-/Prag, 26.Januar., . Bei den Handelsvertragsverhandlungen mit Ungarn blieben auf beiden'Seiten einige Frage*ungelöst ,über die heute interne Beratungen stattfanden. Wie eine Lokalkorrespondenz aus Industriekreisen erfaehrt ? ist der Standpunkt der ungarischen Abordnung unnachgiebig,was einen'ungünstigen Eindruck auf die tschechischen Interessenten gemacht hat./üTKB./ *• § Paris, januar 26./Magy.Táv.Iroda./ Milánóból jelenti az • Information, hogy budapesti hirek szerint a magyar kormány minden- , képpen tekintetbe óhajtja venni a kikötő-ügyben Jugoszlávia érdekeit s ezért szükségesnek tartja, hogy mind a három állam között jöjjön létre megegyezés. Ugyanezt jelenti a P a ris-Soir s hozzáteszi, hogy olasz részről annak tudatában, hogy Magyarország semmit sem tesz Anglia meghallgatása nélkül, ssámitanak arra, hogy Mussolini és Churchill^minapi beszélgetése olasz szempontból kedvezően befolyásolja a kiköto-kérdest. -C- London, 26. Január /Ung.Tel.Korr.Bureau/ Daily Telegraph bringt über eine halbe Spalte die Genfer Gerichtsverhandlung gegen Ivan Juszt und hebt hervor, dass das Urteil des Bundesgerichts gerecht und billig war. Das Blatt schreibt, der. Gerichtspraesident habe vollkommen richtig hervorgehoben,dass die Tat Ivan Juszts,obgleich sie kein schweres Verbrechen v/ar,ein ernstes moralisches Problem aufwarf,indem der gute Wille der Schweiz bezueglich der Verteidigung der Völkerbundsäelegierton auf dem Spiel stand.Wie ernst die schweizerische Bundesregierung die Angelegenheit nahm,beweist der Umstand,dass die Hauptverhandlung vor dem Bundosgericht statifand,das seit 35 Jahren nicht . nach Genf einberufen worden war,Der Bericht des Blattes bhingt sodann einen sehr ausführlichen • Auszug aus der Anklagerede und stimmt deren Hauptgedanken lebhaft zu. Das Blaffc faehrt sodann fort ;Der Verteidiger Juszts versuchto in geschickter Weiso,die Gerichtsverhandlung auf politische Nebongfeleise zu verschieben,inddm er die angebliche ungarische Tyrannie schilderte und die Frankaffacre in seine Verteidigungsrede hineinzerrto.Der Oberstaatsanwalt verwahrte sich natuerlich gegen'eine Verwandlung der Gerichtsverhandlung in eine politische Debatte.Die Geschworenen befolgten den Rat des Praesidenten und ihr Urteil beseitigt jeden Zweifel bezueglich der Verpflichtung der schweizerischen Regierung betreffend dio Verteidigung der Vertreter fremder Maechte.Man gewinnt die Überzeugung,dass die Schweiz manches lernte,seitdem Conradi,der Mörder des Delegierten Sowjetrusslands freigesprochen wurde.