Bizalmas Értesítések 1926. március-június
1926-04-07 [1469]
Wien, 7.April. /Ung.. T<?I.-Korr.-Bureau/ Die Arbeiterzeitung konenientiert das Xorur.uniqué über den versuchten Binbruoh dreier Burschen in3 fremde Gebiet folgendermasne: Diese Mitteilung ist durch ihre Diskretion höchst verdaechtig'. 3s . werden weder die Namen der phantasten mitgoteilt, noch aber der fremde Staat genannt, dem der phantastische Versuch gegclten hat. Nicht minder auffaellig ist die Tatsache, dass der Mangel an Waffen mit so grossem Nachdruck horvorgeho>en wird. y Man kann mit Becht voraussetzen, dass es sich um einen, wenn auch unernsten Plan einoa bewaffneten Einbruchs in das Burgenland handelt. Bin bish9r unkontrollier— bares Gerücht behauptet, dass diese Aktion ven Erzherzog Joseph geleitet war, der zur Verwischüng der Spuren . der Akticn plctzlich nach Szombathely fuhr und dort mit dera . . Bischof Gráf Mikes, d e *" seine Hand auch in deta burgenlaendischen Aufstand von 1921 hatte, Pesprechungen pflog. Es wird auch behauptet, dass es sich nicht um eine einzelne Aktion handelt, sondern dass gleichzeitig ein Einbruch in die Slowakei geplant war. Nun versteht man auch den Sinn und den Zweck der-grossen poli zeiMchen Yorkehrungen in Budapest. in den letzton Tagén, Man vermutét, dass die Absperrung des Cberstadthauptmannschaftsgebaeudaimit dec phantastischen Tltyr nen der abenteuerlustigen ;:ungen Furschen im Susammenhang steht. Die állgemeine Auffassung geht dahin dass dio Angelegenheit gar nioht so harmlop ist, wie sie von der polizei dargestellt wird und dass man sich auf üborraschungen gefasst machen kann. V vVJfdff) W i e n , 7,April, /ffng.Tel.-Korr.-Bureau/ Die Neue Ereié Prosse\ "eíne Mittellung zur Frage dor Batifizierung des Handelsfrcrtrage3 rit Ungarn. Darin bezieht sich die Neue Froio Presse auf den Anspruch des Mini sters3 Landwirtgchaft in der Frage der Bindung der Zucht- und Nutzviehzélle. Es wird bestaetigt, - sngt das Blatt - dass die \grarier eine neue Bindung der Viehzölle vermeiden wollen, zumal eine solche schen im Handelsvertrag mit Jugoslawien besteht. Man glaubt aber in unterriohteten Kreisen nicht, dass die Vorstellung der '\grarier zu eine Gefachrdung ^des '6sterreichisch-ungarischen Vertrages cder zu einer Verfügung aeines Inkraftreten führen wird. Vor allém rechnet man damit, dass Ungarn unter Umstaendenlgntgegenkommen zeigon wird, da es kein Interessé darán hat eine Bindung hinsichtlich des Tiehzolles zu besitzen, Jaktisch aber infclge der veterinaeren polizeilichen Vorachrifte^in der Viehlieferung nach Österreich behindert zu werden. Ungarn wünscht naemlich als Zusatzvéreintarung zu dem Handelsvertrag ein reterinaerübereinkommen, das sehr wichtig ist un die X reibungslose ubernahme des ungariachen Viehs zu gewehrleisten, Für dieses erst zu schaffende Yeterinaerüboreinkoiimen besitzt das österreichische Landwirtschaftsrninisterium ein gewiases pressicnsmittel, um seinen Standpunkt zur Geltung zu bringen. ín den naechsten Tagén soll sich ein österreichischer Ministerrat mit dieoer Angelegenheit befassen. "orlaeufig ist an den Dispositimen nichts geoendert, w?nach der Vertrag im Laufe dicsér Wcche formell unterzeichnet werden soll. Industrie und Handel wünschen eine beschleunigte Inkraftsetzung, doch auch Ungarn hat an einer solchen ein starkes Interessé, da auf Grund dea Vertrages der Exportpiaci, für die jQrwertung der ungarischen Cbst- und Gerrüseernte aufgestellt werden soll. "-jXújC " " ~ ORSZÁGOS LEVÉLTÁR ' *^ * K szekció 'O á r is, "április 7. /Havas/A .Matin azt irja, hogy biztos forrásból eredő értesülése alapján Eir Györgyöt régebbi nacionalista barátai előbb arra kényszeritették, hogy eret vágasson magari, majd az orvos által megmérgeztették. A titkos szervezetek parancsara történt ez, uert Kir sok olyan dologról tudott, aminek titokbantaruusa érdekében állott a szervezeteknek. A' - Matin ehhez hozzáfűzi, hogy jól"'ehet az orvosok megállapították a mérgezést, gsemrendolti.: cl semmiféle vizsgálatot - felesleges is mondani - Hír halála ugyeben es a bűnösöket nem fenyegeti az üldözés veszélye. /MTI/