Bizalmas Értesítések 1926. március-június

1926-03-23 [1469]

§ P a r i s , március 23. /Magyar Távirati Iroda,/ Andrássy beszédét a Peuple, Quotidien, Oeuvre,^ Petit Journal, Matin, a Journal és a Gaulois közli a Havas iroda jelentése al:pján, A Havas iroda azonban ellenkező értelmet ad a beszéd egy részének, amidőn a Magyar Távirati Iroda szövegéből kihagyja az alábbiakat: "Falsififeateur meritent "aucun nieprisn. Ennélfogva a fenti lapok szerint Andrássy Azt mondotta volna, hogy a hamisitók elitélendők, mert a hamisitás oka a kisantant elleni rosszindulat volt. A Journal ezen kivíil még annyiban is megváltoztatja a táviratszöveget, hogy: Andrássyszerint a magyar kormány Genfben kölcsön­iigyben különösen a francia kormány segitsóget kereste. § P á r i s /március 2ö. /Magyar Távirati Iroda./ A Havas itoda jelenti, hogy Schultze természetes halállal halt meg. Ezt a hírt a Matin. a Petit Jou.nal és az Oeuvre közli. • ^ ' Clinchant látogatását a külügyminiszternél a navas iroda utján a Journal, az Oeuvre közlik, 5 I á r 1 s , március 24. /Magyar Távirati iroda/ A Journal des Débats"Andrássy beszédét a Havas-Iroda^f.f-^f e f z f Séfay vegezésében hczza. A Temps a /beszédet ^^li, csa * 3exai J felszólalását. - A Havas-Iroda ma este helyreigazító nyua^ o ad ki f Wien, 24.Maerz./Ung.Tel.-Korr.'-Bureau./ Die Arbeiterzeitung hat einen Bericht aus Budapest,betitelt "Wann wird Teleki verhaftet ?«i Das Blatt gibt eine Zeugenaussage des Grafen Teleki bei der Polizei wieder.Es heisst in dem Berichte : Am Montag wurde Paul Teleki als Zeuge von dor polizei einvernommen und zwar über 3eine Besprechungen mit Windischgractz. Er ging jetzt,anscheinend unter dem Drucke der von Gerö gemachtefa Au3ca­gen weiter als bisher.Er gab zu,das3 er im Jahre 1922 nicht als Privatpor­son und zufaellig,sendern in amtlicher Eigenschaft ,als der vom Bethlen bestimmte/ Leiter der auslaendischen Propaganda von den Frankfaelschungen erfuhr.Er betraute darauf den Major Gerö damit,über die vorbereitenden Aktionén Informationen einzuholen.Er konnte alsc die bisher von ihm mit so grosser Hartnaeckigkeit vertretene These,dass er Gerö zu Windi3chgraetz geschickt habe,damit er ihn abraten soll,nicht weiter aufrechterhalten. Auch darin bedeutet die Aussage Telekis eine Wendung,dass er jetzt zun ersten Mai zugab in amtlicher Stellung mit den Faelschern in Berührung kommen zu sein.Teleki musste auch zugeben,dass er im Január dieses Jahrcs als schon die meisten Beschuldigton verhaftet waren,mit Gerö eine Unter­redung hatte,die nach seinen Aussagcn folgenden Verlauf nahm : Teleki an Gerö : Bist Du an den Faelschungen beteiligt ? Gerö : Ja,Du weisst co ja, dass ich im kartographischen Institut die Arbeit leitete. Teleki : Aber Du hast mir ja das Bhrenwort gegoben,dass Du fiich nicht beteiligen wir3t.Gorö: Das ist richtig,aber ich bin vor allém Offizier und als mich General Haits zur Arbeit kommandiert hatte,fühlte ich mich durch den Befehl mcines Vorgesetzten vom Ehrenwort entbunden.Bs geschah jetzt zum ersten Mal,das3 der militaerische Charakter der Fr.elschungen/einer der Regierung naheste­henden Person zugegeben wird. 3 s muss schon schlecht um Teleki bestcllt sein,wenn er dieses so sorg3am behütete Geheimnis lüftet. - - ­W i e ,n , 24.Maerz./Ung. Tel.-Korr.-Bureau./ Die Eerichte über die gestrige Sitzung der Nationalversammlung kommentiert nur die Arbeiter­zeitung mit einer kurzen Bemerkung,worin es heisst : Der ganze Verlauf dor Debatte ist ein Beweis dafür ; da3s die kontrerevolutionaere Regierung auf rein parlamertarischem Bódén und rryt bloss mit parlamentarischen Mitteln nicht"gestürzt werden kann.Die Ab3timmung ist aber kein Beweis für die Festigkeit der Regierung im Iande,dcnn kein Mensch konnte annehmen,das3 die ron Gömbös als "'ahídiktator zusammenterrorisierte Mehrheit Bethlen in der Nationalversammlung in Stich lassen wird. - - — ORSZAGnc icí/iíiT/p

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