Bizalmas Értesítések 1926. február

1926-02-22 [1468]

X /-/ Pari s ,21. Február /Havas/ Gauvain widmet der ungarÍ3chon Frankaffaere einen neuen hauptsaechlich gegen den G-rafen Bethlen ^ericfctcton Artikel im Journal de Débats ,don er folgendermassen schliesst ; Es mag dem G-rafen/frei gcstatteí sein ; nach G-enf zu reison.fallá er im Monate Maerz noch ira Amte Í3t,doch wird er dort als Besohuídigtor erscheinen.Wenn er über Finanzen und Kredite zu aprechen und Vorteilo für Ungarn zu erzielen gedenkt,wird man ihm nur unangenehmerextó* Fragen stollcn können,als es ein versumpftes Parlament tun kann.Es heisst abzüwarten,ob das ungarische Volk sich: A/vol-.crbunde von einem Mann vertreten lasscn will weloher ein noch nie dagewesoncű Beispiel von Unverschxaemtheit gezeig'- hat. Die wirklichen Vertreter des ungarischen Volkes habén nun 4as Wort, /UTKB/ ^Bethlen /"im Wien, 22. Február /Uog.Tel^Korr.Bureau/ v ázsonyi veröffont­licht in der Scnn- und Montagszeitung einen Artikel,betitelt "Wahrheit über Ungarn« .Darin spricht er zunaoohst über die Rolle des Gombos ,femor über die oft geleugóeten áber trotzdcm weiter bestehenden Beziehungen zwischen d^n Rassenschützlern und der ^egierung,derén Mitglieder sich; gegenseitig Konkurrenz machen,um zu beweisen,dass jedes von ihnen dio R03­senschützler am Schaerfsten verftílge,vor allém Klebelsberg ,über dessen Diktatorbasprebunger, vázsonyi auch spríc t.Er sagt férner,es gibt koioo revolutionaere '-""efahr mehr in Ungarn,wie es auch keinen Fascfcsmus gibt und keine ernste Irredenta,Es gibt nur eine Gefahr für Ungarn .naemlich dio Morál insanity. Die Aug;n des Auslanioa -faehrt Vázsonyi fort - ruhen auf uns. In dieser Situation gibt es nur eines für und, naehmlich mit dioso.r Morál insanity und ihren berüchtígten Spelunk^n gründlich abzurechnen und sie für ini'ier auszurotten, St 3 tt dosien habén die Anhaenger Bethlens und der -"assenschützler die Frage voreínfahct und erklaerten, es handlé 3ich bloss darura, dass das ungarishce Volk die *>ahl ±suct treffen soll xlt zwi­schen Bethlen und Vázsonyi, Es wurde alsó der v ersuch unternommen, dio na­tionale Bhre mit der Éhre der -^giorung zu identifizieren. Nichts zeigt besser, wie wenig Vertrauen Bethlen zu ihrer Sache hat, als die persönli­che Hetze seiner lútenden Blaetter gogen mich, die schliesslich Ursacho des Attcentats gegen mich .vurde. Am Schlusse heisst es : Die französiachc Regierung hat zwei • Fehler 3 bogangen,naemlich die österreichisch-unga­nsche Monarchie zu zerstören und zd uute^lassen dass von Szeged* aus Ungarn von den Bolschewisten xbefrcit würde. Die Spuren meines angeb­lichen Verrats sind in dem Artikel von Sauerwein zu fínden,worin er Clemenceau vorwirft ,dass er Ungarn nicht ^eholfen habe, Der Artikel schliesst dann ; Es ist schon eine schrvere Verfehlung aus Machtgründen mit dem Frieden und der Ruhe 3 der G-escllschaft zu spielen,aber hetzen, Hass predigen,aue den F agen des öffcntlichen Lebens konfessionelle Fragon zu machen,daa ist schon ein Verbrechon. mw ' mm _ mm

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