Bizalmas Értesítések 1926. február

1926-02-11 [1468]

Wien, 11 Február /Ung.Tel,Korr.Bureau/' Der Abendtaeldet aus Budapest: Der parlamentarische Untorsuohungsausschuss setkte'iieute seine Beratungen fcrt. In der Fause hat das Praesidium und die Polizei eine gtrenge Untersuchung durchgeführt .WÍJ^HO der "Abend « über die Aua aage . in der geheimen Sitzung des parlamentarischen Ausschusses,die durch Stefan Friedrich gemacht wurde,unterrichtet wurde,Die Untersuchung verlief ergebnislos, Der Obmann des Ausschusses kundigte an,dass strenge Massnahmen zur Vermeidung weiterer aehnlicher Zwischenfaello getroffeo seien. An einer anderen Stelle beriohtet daa Blatt : Wir sind in doar Lage ,rtitzuteilec .dass im Aueschuss ein Beschluss gefasst wurde,der bezueg­lich der Wiener Feziehungen der Sckclfaelschungen höchst interessant ist. Es wurde naemlich die neuerliche Sínvernahme des gewesenen Minister ­praesidenten Stefan Friedrich ,eines Freundes von Mészáros beschlossen,. Friedrich hat erklaert,dass für die tschechischen Kronen7&íészárcs und G-e­nossen ^/frühere; BethlenbRegiorung durch ihren Minister des Aeussern Bánffy einen hoeheren Betrag als Síoherstellung angebcten habejdies stehe heute au'sser Zweifel, Kun liegen aber ganz neue Beweise dafür vpr. dass die Bethlenregierung für die tschechischen Krcnen eine Sicherstelláng nicht hur angeboten , sondern auch , • • • » .*». erlegt hat, ^die Das Blatt schreibt weiter : G-leichzeitig mit der Verhaftuog Mészáros in Wien wurden auf Draengen det tsohechischen Regierung in Bu_ dppest drei perstnen rerhaftet.darunter ein gewisser Freudiger,Als dio Familien der Verhaftéten damale von der Bnthaftuug Mészáros' dank der Hil­fe der ungarichen Regierung erfuhren.ersuchten sie Bánffy.auoh für ihre drei Familienvaeter eine Sicherstellung zu erlegen und ihre Enthaf­tung zu erwirken. ,zumal sie in vollstaendiger Einvemahme mit Mészáros dio Faelschungen aus&eführt hatten, 7-y&els c her Die judenfeindliche Regierung Bethlen-rBánf fy hat nun die Bürgschaft tat ­saachlich erlegt,obwohl die drei Vorfiaftéten Juden waren.Spaeter erfolgtc die Niederschlagung des Verfahre% gegcn Mészáros und Gentosseu An Wien. $ald darauf meldets sich der Vertrcter der drei verhaftéten.der Rasaen­Bchützker-Advokat Nikolaus . * Baksai ,Er hatte ven seinen Klienten keinen Heller bekommen, denn er hielt die Verteidigung für eine tatriotische pflicht und verlangto von ihnen eine Vcllmacht zur Behe­tung deristaatsanwaltschaft erlegten Sicherstellung,die er als Entlohung tehalten wollte.Der ^echtsanwalt und seine Sokolfaelsoher waren der Meínuag, dass das Aussenministerium diesen Betrag als verloren gegangen betrachtet* Mit den TcllmaWchten ausgestattet,erschien der Rechtsanwalt bei der Staatsanwaltschaft,wo er zu seinem Srstaunen den Bescheid erhielt,dass "der Betrag bereits behoben worden 3ei,Staatsanwalt Sztrache,derselbe, der jetzt die Untersuchung in der Frfsbfaelscheraffaere führt } erklaer te,der Betrag sei von amtswegen dem Aussenministerium zurückerstatcet werden. Der Bericht schliesst,der parí^'amentarisohe Untsrrsuchungsaus­schuss werde heute über diese Tatsache Stefan Friedrich noch einmal einvernehmen und dann darüber entscheiden,00 ein neuerlichea Verhör Bánffys und Bethlans notwendig sei.Die strafrechtliche Mitverantwcrtlich­keit der beiden Herren,naemitoich Bethlens uhd Bánffy <? für die Sckol ­und Francfaelschungen ist nunmehr restlos bewiesen.fj^ ftjfai J&i*

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