Bizalmas Értesítések 1921. december

1921-12-30 [1451]

II i e n , 29. Dezember. /Privatmeldung öes UTKB/ Die 'rbei bor­zéit ung meldet, dass die übergabe des Abatiisiaungsgebletea ara 3. Ja­nuár feierlich durchgeftthrt werden wird, Der Tag der Abreise Sér Ententemissión und der Entent etruppen ist noch nicht bekannt, *-n d der Haoht vom 23, auf den 24. da. habén bewaffnete ungari sehe Ban­den einen Naehtwaecht er auf dem 7»gge $ vonBőldogasczony nach I Iilmio unter Ge?»altandrohungan zur Aussage über die österreichi­sche Truppengruppierung gezwungen. Dazu ist zu bemerken,dass Boldogi ass2bny und IIImim;, tief im öst erreichisohen £ ebiét lx*egen» Die Banditán unt arn ehmon alsó freche Vorstősse auf öst erreiehisches Seblet; Bei "Zsamáná . im südlichen Burgenlandé und auf öaterrei­oMschem Gebiat:wurde auf öst erreiohischeia Geblet .von einer őster­reichischen Patrouille ein Angehöriger d arungari seneja Zollwache einge bracht „ ííachdem er über den Grenzverlouf belehrt worden war, wurde er wieder f rei gelassen* Die österrichischsn Wehrmaenner,die auf nsatralss öebiet verirrten, wurden von den Ungarn schwer ^tUshandelt. Die Arbeit erzei turg schreibt weiters : Wir habén wiederholt bérien et , wie adás* die re akti onaeren Offiziere lm Burgenland e d^ur so-rgen, dass die Arbeiterseitung nicht duroh die Wehrmaenner bc$V der Bevölkerung verbreitet werde. Ihnen zur Seite stehen die új^arischen Postbeamten, die noch Immer den Po3tdienst im Buxgen­I'ánde versében. Allerdlngs gielt ihr Karapf nicht nur der Arbeiter­zei tung, sondern allén österreichischen BLaettern. Eur selten kommt eine öeterreiehiseha Zeitung in die Haende de.- burgenlaendi­schen Bevölkerung. Dögeiéi kommen die magyarischen Blaetter, die voll von Hotzartikaln gegen usterreich sind, in Líassen über die 3renfce - und werden auf das pünktlichste zugestellt.Ba waere wohl an der Zeit, dass die Poítverwaltung dieaen unglaublichen Zustaendcn ein End a niache, I i e n, 29.Dez am be r. /Privatmeldung des UTKB/ Die Wiener Stim­men schreiben zu der Havas-Meldung, dass die Botschaf te r-Konferenz die Bntscheidung der Soproner Generfrlsmission gebillugt hat: Das war vorauszus.ehen geweatn. Wenn es sich darum handelte, österreioh ein Unrecht zuzufíigen, durfte man jedeamal hundert gegen eins wetten.daas die 3ache perfekt wird, Di e Botschaf t er-Xonferanz führt mit Ihrer Billigung der Bntscheidung Ferrarioa nur duroh, was sonst die Absicht von Vénedig gewesen ist, So ist nun defc unerquicklichen Burgenland­atreit zu Snde,- wenn auch usterreich natürlich nicht aufhören kann, di© Machthaber der Welt immer wieder darán zu erinnern.dass sie ihm gegenüber vertragsbrüchig geworden sind, friedens vert rag s­brüchig. Der Botschafterrat selber ist ea, der das Priedensdiktat durohlöehert hat. Di© Schlussfolgerungen können nicht ausbleiben. lm übrigen iat nun die Bahn frei für die Verhandlungon , die zwischen usterreich und Ungarn reinen Tisch machen sollen. Es ist ein uner­trgglicher Zu3tand, dass so n&he vor den Torén der Hauptstadt schon Paindesland liegen soll, wozu Ungarn duroh den Burgenlandstrelt ge­macht worden ist, jenes Ungarn, daa der traditionelle Belieferer der Wiener Lebensmit telm&rkte gewesen ist. Hichts konnte die ganzu Unnatur der Verhaltnisse, wie sie der Diktatsfriede in Mitteleuropa geschaffen hat, greller bsleuchten als die Tatsache, dass öster­reioh und Ungarn seit Monaten einander das Lében vergfillten, Trup­pén gegen einander aufmarsohierén liessen, Kriegsbericht e und krie­gerisohe Episteln gegeneinander losschosaen, Hoffentlich hat dieser koatspielige Spiuk nun ehestens ein Ende. Wir werden nicht langer drs BJruch3tück Burgenland und Ungarn wird nicht inehr die Stadt Sop­ron unl Umgetoung mit Waffengewalt zu bohaupten brauchen. Die Büstun­gen können abgelegt werden. die Sperren müssen fallen, der gutnach­barliche wirtschaftliche Verkehr musa wieder ehestens aufgenommen werden. Unsere Volksgenossen im neuen Bundesland sollen Usterreich nicht nur von der Wehrmachtsseite, aondern auch als Kulturstaat raschestens kennon lernen, sie sollen nicht nur unsere Uniformén, sondern auch unsere politischen Freiheiten und unsere zlvilen Ge ­b~üuohe sehen. * t e n , 29. Desemöar. /Privatmeldung des UTKB/ nie h aeí-T brincen die Meldunűsn des Uny. TelKor r-Bura aus atlr dil fiSíSJtifi Wnthartmg ^ BotMterrates BoroviCBeny und üler die Ehrenaffaire Gömcos-Wolfj . V

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