Bizalmas Értesítések 1921. december
1921-12-16 [1451]
• i 'trlií, iS.Dezember. Ju dan *oláangtn tb#r dia Abstlunuig In Jpproü MIUMI 41a Blatter alna für östarreioh günstiga Staliung ein.JDíe *agliche Bundaohem apricht von einar ungekeuren Vergawaltiguag daa Sautschtuma, für dia nur dar fali Bapen-Jíalmedy einen Verglaich biete, wénn auch die deut8cha Regierung aich in dia éterre ichiscb-ungarisohen Auseinanderseizungen nioht direkt einmischen könne , mü88e daa ganae deutsche Volk alt desto-gröeserer Sntackloseanheit die Sache der unter drüokten vertedigau./u'IKB/ .1 i a n, 15,Dezember, J írjlvatmeldting Ö$& UTKB/ 2 a9 Heue Wiener Abendblatt schreibt: Bei daá aua*Budapest verbreiteten Ziffern über daa Abatiínmucgsergebnia in Sopron kann es sioh, wie an hieaiger informierter Stella raitgeteilt. wird, nur un Teilrasultatc handeln.Die Abstlomung iBt gestern nfimlich nicht zu Eíide geführt mordan und wird heute fortgesetzt, DievStimmenzahlung fincét erst am 17,d.K.statt.über den Standpunkt der öster'reiohiachen -Regierung ,vird raitgeteilt, dass er durch die *rtsache gégében sei , dass das Venedigcr Protokoll und dia erg&nzenden BeschTüaae der Botachafter-Konforenz durch die gestrige 'A'bstimmung nicht erfüllt wurden. Kan begreife nicht, wie die Soproner Generalsnission so vorgehen konnta, ds alles, t?as von Seitan der Botschafter-Konferan2 beachlossen wurde, auf die Korrektbeit der Abstiairaung hingesiolt hat. Das, wae die Sopronéi- Generálé -jotan habén, war jefioch éas Gegenteil hiezu, Es erscheint unhegrei flleh, dans die Sopror*n©3? Generálé nur einaeitig die Interessan üngarns ge^chrt und die un' garlsohen T/ünsche daroh die Überruiapelung bel der iTesi;setzung dor Absticaaung erfüllt habán. i e n, lö.Dezember. / Erívatmelűung des U2K3/ Die Wiener Alltaméi na Zeitung verzalca.net das heute in Wien rrehrfach vorbreitete GorueLt, wonaoh die Abstiauaung von Paris aus diktiert wordan sei, leider ist Mr aur Stunde — 3chreibt űas Blatt— an amtlieher Stelle kelne Bcst&tigujg dieser Kachricht eingelaufen, 7." ion, 15, Deseraber, / Privatraalöung dee UTKB/ Das Uoue Aehtuhrblatt schreibt über dia Sorponar Abstiaiaung: Dass der Ausgang deraelben natürlióh nicht zweifelhaft seln kann, dass aber dies unter den gégében er Umstanden für ÖBterreich ganz glaichgültig ist, da das Protokoll von Vénedig nicht erfüllt irorda, Wenn dia achmalec Rechte t die dieaes Abkoramen öaterreiöh einrs.um.te, eingehalten wordan waraa, dann hat te dia Abstiranung éalbst nach Vbrsichtigsten Schatzungan $5 Pro zent dar Stimmen für Öaíerreich ergeben, Ba wird Saohe der Botschafter-Konferenz sein, der von der GanTlialemiasion unter vőlliger Kiasachtung der Pari ser 7/«í'suhgan ei'hgeranmten Abstimarang die gesigcete Korrsktur 3U gébaa, '• I i © a ; l5 t DozeinW/priVatmoldung des üTKB/Die Arbeiterzeitung maidat.dass einige der dsterreichischen Abstimmungskomraissaere dia aus Sopron hier angekommen sind erzaehlten dass io Sopron am Taga vor der Abstiramüng einr* starker Zuzug aus Budapest und Győr eingetrofíon "ist. Diasá Leute habén auch tatsaechlich aogastimmt. Imukr-igen wurden nur solch© Persoaea zur abstimaiung zug-elassan i daron Entscheidung für ungarn zweifellós feststand.Pie EntentekooTiiiissaere habén sich diesem Treiben gegenüber volikommen passiv ver haltén i Pa jű, s *f 4 í>ez 3?jb©f\ Porniláíre vei öf f entlicht unt*eiN dm vMrBChrift \ Sioo géraélschte %ólksbefragiujg eihen Aktikai"Jen Longűots worin érklfíért wird dass sop ; . rönor Plebiszit wtfrda unter verhaéltnissan vorgenommen die deö 1< wahreb íolkswillen nioht zum Ausdfuck kömmcn^lies^ son.' M'an raüsje in ^Betrácht ziehen dass sich dia inttr alliierte Gcneralsk oomi ss ion partei isch tfuf die \Sei te tngaros'gestellt hat • Andaráéit^haettaa die'Beamten Horthys ixa Abstinjmungsgebiete ihre Post^ behalten.. Sie geheii gegen die dortige Bevőlkerüng rücksichtslo^ vor und ver fügén Vei*, haftungen von bsterreiehfréundlichen Personen. selbst zwei osterreichísch© ééamtjpu saien Verhaftet und ins Gefáengnis gebracht wordan weil sie dia Faelschung io den Wahllisteo auígadockt habén. ^ „ . v i^j" " ,* saien *aasande von fDotuoLiungsű-rocntigten Personen, die seit langar Zeit béreits gostoroon sind,: in die Wahllisten eingotragén und die ITamen von üsterreieh freundlich gesinnten Personen, derén Wahlberechtigung kelnem Zweifel unterliegt, aus den liaten gestrichen ;-vordeh. Von Budapest 3ind viele hunderto Er^achonde Ungarn, die zwar Zivilkleider trugen, aber bis an die Zahne bowaffnet waren, in das Abstimmungsgobiot gebracht wordan, um die Bevölkerung zu terrorisioren, Die üstarreiohischa Eagiarung haV nun gegen fas Sc::oÍnmanOver einer derart verbortitoten Volkaabstlxmaung anergisch proteütiert und, h:.be mit Bosht voriangt, düaa Sloharhalton fur das Plebiszit geschaffen werőén, daiait dor Vnilla dor sinkairai schen 3«v31kerung tatsfLchlioh in voller Fraiha.lt zua Ausöruck galangon könne. tana aber die Volksbefragung stattflnda, -cailcüs &m arkl&ran, dass es cich un alna unwürdiga Zömödie handlé, fiar üersr. "olgen die Snt'ante tli Virantw'r rtung au tragan 'habén wor de* /[752iL3/' Innsbruck, 15.Dsz'5r.:bor t ííi.s éiie Blattal 1 laalden^ Uat dax Vorarolbergei Dindtag eii^tioiaig- oinan ífidi^ilOhkai 1Í6antrag - At»^ •,..•]• Uötsr* Pinl: and u-enoyüan jfcgonomráan,',.,$1 é£aiáofolgó ahlasslich dc-c Besit-aáahma des Burgenlandea der Sendaxifleri.3 und dar V/tfar.auch* 'dor Dank r landtágas ausgadxttokt und den.AagehcJaigen dor gafallonar. Wa'irailinnal: öle 1 wfirasta Anteixnahme auageapröch^n wird./IJírzB/